In Berlin steht wieder eine Mauer!

Von MAX ZIMMER| Fast 30 Jahre nachdem die Berliner Mauer eingerissen, und damit die jahrzehntelange Teilung der Stadt beendet wurde, wird in der Metropole nun wieder Beton aufeinandergestapelt: Mauern werden mitten in der Innenstadt errichtet.
Was an längst vergangene Tage erinnert, ist paradoxer Weise das Ergebnis der “Mauern einreißen, statt welche zu errichten“ Obermoral des linken Spießbürgertums, das jegliche Form des Grenzschutzes respektive eine Forderung nach diesem als die Reinkarnation des Faschismus stilisiert.

Der Berliner Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche erinnert zwei Jahre nach dem islamistischen Terroranschlag mit 12 Töten nicht an eine besinnliche, weihnachtliche Wohlfühlatmosphäre, sondern viel mehr an ein paar Glühwein und Waffel Buden mitten im Kriegsgebiet.
Umzäunt von Betonmauern, stählernen Pfählen, Absperrungen und nur so wimmelnt vor schwer bewaffneten Polizisten und gepanzerten Fahrzeugen, die auf das festliche “Allhu Akbar“ lauern: So funktioniert Multikulti im Jahre 2018.
Die “friedliche Koexistenz“ und das “bunte“ und “weltoffene“ Deutschland, das uns von roten und grünen immer wieder vorgebetet wird, scheint nur durch die Verlagerung der Grenzen von außen nach innen, nämlich um die Weihnachtsfeste in unseren Großstädten realisierbar zu sein.

Während wir uns immer weiter von einer offenen Gesellschaft entfernen, was durch den physischen Spalt in Form der Absperrungen um Weihnachtsmärkte in unserem Land spürbar ist, werden wir täglich aufs neue gegen die Gefahr von “Rechts“ in Stellung gebracht.
Während Weihnachtsmärkte sich wie Kriegsgebiete anfühlen, weil eine intolerante, regressive und radikale Ideologie in Form des politischen Islam unsere Gesellschaft mit Gewalt bedroht, werden die Menschen die genau davor warnen, so wie davor millionen Anhänger dieser Religion, sozialisiert in politisch hochgradig instabilen Regionen und kulturell anders geprägt einwandern zu lassen, als “Hetzer“ denunziert.
Die Parallele zum antichristlichen “Ketzer“, der die religiösen Autoritäten im Mittelalter hinterfragt hat und dafür nicht zu selten auf dem Scheiterhaufen verbrannt worden ist, tut sich recht schnell auf.
Heute besteht Ketzerei aus einer oppositionellen Haltung zum gängigen Narrativ der open border Linken, die jegliche Kritik an grenzenloser Migration als “Nazi Gedankengut“ und Rassimsus brandmarken.
Während die Grenzen des Sagbaren immer weiter in einen Korridor der politischen Korrektheit eingeängt werden, wird jegliche Art anderer Meinungen bezüglich des Migrationsthemas als illegitim verklärt.
Auf dem medialen Scheiterhaufen landet dann schnell der, der es wagt, eine Koheränz zwischen islamischer Theologie und Kultur und antisäkularen, frauenfeindlichen, homophoben und demokratiefeindlichen Ansichten zu sehen.
Und wer gar einen Terroranschlag zum Anlass nimmt, die offensichtliche Gefahr anzusprechen, die von einer nicht unbedeutenden Menge der Muslime ausgeht, macht sich gleich der “Instrumentalisierung unschuldiger Opfer“ verdächtig.
Es ist verpöhnt, das auszusprechen, was Tatsache ist: Ein Zusammenhang zwischen Koran und islamischer Lehre, und einer radikalen, nicht mit demokratischen Werten vereinbaren Auslegung dieser.

Leider ist diese Tatsache umso bitterer, wenn man in europäische Innenstädte geht, und langbärtige Männer sichtbar ohne allzu akademischen Hintergrund den ideologischen Ausgang des Terrors- den Koran- verteilen sieht, wenn Frauen unter Kopftüchern oder gar Burkas gezwängt rum laufen, wenn Homophobie und Antisemitismus zu nehmen, und unbescholtene Bürger zu Opfern von Angriffen mit Messern, LKW’s, Schuss- oder Sprengstoffwaffen werden, weil sie “Ungläubige“ sind.
Wer das alles als Kolleteralschäden eines übergeordneten Ziels, nämlich das der “bunten multikulti“ Gesellschaft hinnimmt, wer nicht einsieht, dass das Verzichten auf Grenzschutz eine offene Gesellschaft nicht fördert, sondern sie zerstört, wer den Islam noch immer als eine “friedliche Religion“ verteidigt, und nicht wahrhaben will, dass er echten Fortschritt, Aufklärung und Menschenrechte behindert, hat seinen Anteil dazu geileistet, die Berliner Mauer, zumindest für die Weihnachtszeit, wieder zu errichten.

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2 Antworten

  1. karlchen sagt:

    Dieser schöne Text bringt den ganzen Irrsinn auf den Punkt. Er sollte neuer „Beitrag der Woche“ werden! (Die Woche dauert bei Euch ja ganz schön lange… 😉. Obwohl der Auschwitz-Artikel wirklich gut ist.)

  2. moneypenny sagt:

    Wow. Was für ein kraftvoller und kluger Artikel! Toll.

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