Grüne wollen Klima-Steuer auf Fleisch

Von Glenn Antoine | Die „Klima-Krise“ dominiert derzeit die deutschen Medien. Alle wollen den Planeten retten, koste es was es wolle, ist das Motto. Sechs Jahre nach der Forderung des „Veggiedays“, möchten die Grünen mal wieder den Deutschen das Fleisch verbieten. Ihr neues altes Werkzeug: Steuern. Die Grünen sind sich mal wieder nicht zu schade, ihre Visionen von einem fleischlosen Deutschland mit Hilfe von Steuern durchzusetzen.

„Auch die Landwirtschaft muss ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten. Deshalb sollte sie auch in die Bepreisung von Klimagasen miteinbezogen werden“, sagte Ko-Parteichef Robert Habeck nun der taz. Während einige davon träumen, dass das Fleisch mehr wertgeschätzt wird, träumt Robert Habeck von einem fleischlosen Deutschland. 

Doch was ist der Kosten-Nutzen-Faktor einer Fleischsteuer? Solche Maßnahmen sind enorm schädlich für das Geschäft von Landwirten. Insbesondere für kleinere landwirtschaftliche Betriebe, könnte solch eine Steuer zum Verhängnis werden. Sie können sich noch mehr symbolische Vorschriften nicht erlauben, sieht man sich die „Farmers for Future“ Bewegung an. Es reicht also nicht, dass man jede kleinste Aktion von den Landwirten regelmentiert, nein, man muss auch noch eine Steuer auf das Fleisch erheben, sodass der Preisdruck noch höher wird. Sie müssen für ihr Fleisch mehr Geld verlangen, fraglich ist, ob der Kunde dies akzeptiert- die Folge ist, dass die Nachfrage sinkt und nötige Investitionsmaßnahmen nur von großen Anbietern gestemmt werden können. Die Folge: kleinere, haltungsfreundlichere Anbieter verschwinden vom Markt. 

Es stellt sich außerdem die Frage: Ist dies überhaupt sozial verträglich? Nein. Denn Fleisch wird zum Luxusprodukt, wie im 19. Jahrhundert. Nicht-Vermögende leiden unter dieser Preiserhöhung, sondern die Geringverdiener und die Mittelschicht. Wer also Fleisch – so wie die Grünen – verteuern will, sorgt nur dafür, dass Fleisch wieder für einige unerreichbar wird. Es trifft diejenigen, die am Anfang des Monats durchrechnen müssen, ob sie sich sowas leisten können. Ob sie in der Lage sind, viel Geld für ein Grundnahrungsmittel auszugeben. Dem links-grünen Klimaretter aus dem Avocado-Paradies ist es egal, ob sein Bioburger 50 cent oder 5 Euro teurer wird.

Dem Robert wäre es bestimmt am liebsten, wenn wir alle Veganer wären. Und wenn man es nicht freiwillig wird, dann vielleicht durch staatlichen Zwang? Mit staatlichen Zwangsmitteln versuchen die Grünen ihre Ideologie durchzusetzen und jeden zwingen, sich ebenfalls nach ihren Plänen zu richten. Auch wenn Millionen von Menschen dafür einen hohen Preis zahlen müssen, für das Klima gibt es keine Grenzen. Egal zu welchem Preis. Aber die wohlhabenenden Grünwähler und Aktivisten sind gerne bereit, dass die Armen diesen Preis zahlen müssen. 

Lässt sich nur hoffen, dass die Debatte genauso ausgeht wie die „Veggieday“ Debatte. Eins lernt man aufjedenfall:  Auch sechs Jahre später bleiben die Grünen eine Verbots- und Reglemetierungspartei.

2 Antworten

  1. karlchen sagt:

    Lassen die Deutschen sich jetzt wirklich alles verbieten? Rauchen, Autofahren, Fliegen, sogar Fleischessen? Isst der zünftige Bayer demnächst veganen Fleischkäse? Ja sind jetzt alle komplett irre geworden???

  2. moneypenny sagt:

    Immer dieselbe Scheiße – Genuss ist „Sünde“ (Mittelalter, Islam), „dekadent“ (roter Sozialismus), „entartet“ (brauner Sozialismus), „klimaschädlich“ (grüner Sozialismus)… Im Grunde geht es doch immer darum, dass verklemmte, gestörte Menschen anderen die Lebensfreude neiden. Die Religion/Ideologie ist nur Vorwand.