Gretaisierung jetzt schon in Gera

Von DER GERSCHE | In Gera wurde am 22.02.2019 das erste Mal für „Friday for Future“ gestreikt.

300 Schüler und Studenten gingen vom Hauptbahnhof durch die Stadt bis zum Theater. Die meisten Schüler waren allerdings gerade mal 13-15 Jahre alt. Ich denke mal da stand bei manchen das Schwänzen der Schule im Vordergrund.  Ich glaube nicht, dass die Schüler, die demonstriert haben, früh ihre Zähne mit der Holzzahnbürste geputzt oder ihre Haare mit einem Kamm aus Knochen oder Holz gekämmt haben. Ich denke eher, dass sie am Morgen noch ihren Joghurt aus dem Plastikbecher gelöffelt haben.

Sie protestierten gegen den menschengemachten Klimawandel und wollen für die Vermidung von Plastik eintreten. Von Greta Thunberg angestiftet verfolgen sie das Ziel auf klimapolitische Missstände aufmerksam zu machen. Auch wollen sie die Verkehrswende beschleunigen, also dass die Autos mit Abgasen abgeschafft werden sollen. Dann fordern sie noch das Wahlrecht auf 16 Jahre zu senken.

Aber das größte Thema ist die Verschmutzung durch Plastik, denn die Klimaschützer wollen das Plastik abschaffen. Das geht aber nicht so schnell, denn man muss erst mal umweltfreundliche Stoffe finden die man dauerhaft als Ersatz für  Plastik benutzen kann, die dann aber auch die gleichen Aufgaben erfüllen. Ich könnte mir aber jetzt noch nicht vorstellen gar kein Plastik mehr zu benutzen, denn es ist  ein wichtiger Stoff der Menschen geworden, der aber auch seine jeweiligen Nachteile mit sich bringt.

Die denken, dass dieser Klimawandel durch Plastik und Autoabgase verursacht wurde. Deswegen sollen alle Autos mit Abgasen abgeschafft werden. Unter ihnen sind aber genug dabei, die sich von ihren Eltern mit dem Auto jeder Zeit von A nach B oder sonst wohin fahren lassen. Und diese Autos sind bestimmt nicht unbedingt abgasfrei.

Meine Eltern haben sich letztes Jahr auch erst ein neues Dieselfahrzeug angeschafft. Und dieser Diesel ist zwar teuer aber stößt aber nicht so viele Abgase aus.

Die ganze Dieseldiskussion hat uns dann auch erschreckt, aber das wird Jahre dauern bis die Dieselfahrzeuge gar nicht mehr fahren dürfen. Ich finde es auch blöd ein totales Dieselverbot zu erheben, denn es gibt ja Dieselfahrzeuge die viel weniger Diesel in die Welt pusten und damit umweltfreundlicher sind. Und ich möchte nämlich später auch gerne noch einen Diesel fahren dürfen. Ich denke nämlich dass die E-Mobilität nicht der Ersatz dafür sein wird. Die Entwicklung braucht nämlich ihre Zeit, um klimafreundliche Fahrzeuge herstellen zu können, die dann vielleicht mit Wasserstoff oder Sonnenenergie fahren.

Ob der sogenannte „Klimawandel“ irgendwie zu verlangsamen ist, weiß keiner so richtig. Und wenn dann kann jeder nur seinen Beitrag dazu leisten. Aber bitte nicht zurück in das Mittelalter, wie die grüne Ortsvorsteherin von Mörsbach, die Esel-Taxis einführen will.

Mein Fazit: Ich finde es interessant, dass selbst junge Leute für den Klimaschutz kämpfen. Auf der anderen Seite kommt es mir ein bisschen zu radikal rüber, da sie meiner Meinung nach durch die „rosarote Brille“ sehen. Man weiß nicht so genau wie groß der Anteil des Menschen am Klimawandel ist. Es streiten sich ja selbst Wissenschaftler, Ärzte und Politiker darüber was die Hauptursache am sogenannten Klimawandel ist.