Eine Schülersicht auf Greta Thunberg: Wie die Klimawandler ein Mädchen instrumentalisiert haben

Von MAX ROLAND | Die 16-Jährige schwedische Schülerin Greta Thunberg gilt als das Symbol einer Jugend, die sich ihre Zukunft nicht nehmen lassen will. Doch sie ist ein krankes Kind, welches von grünen Eliten auf perverse Art und Weise instrumentalisiert wird.

Die Galionsfigur der Klimabewegung ist, zumindest laut den Medien, Greta Thunberg. Die mittlerweile 16-Jährige Schwedin steht seit Wochen im Rampenlicht. Mit ihrer Aktion „Schulstreik für’s Klima“ hat sie (angeblich) Millionen Schüler inspiriert und dazu angeregt, selber für eine „bessere Klimapolitik“ zu demonstrieren. Jugendliche kämpfen für ein politisches Anliegen: Das tun wir bei der LJB auch. Und trotzdem muss ich, als gerade volljährig gewordener, junger Mensch, hier Kritik anmelden.

Denn als Schüler eine politische Bewegung aufzuziehen, ist ein ganzes Stück Arbeit. Das erleben wir jeden Tag. Für mich ist es jede Woche ein neuer Balanceakt, Abivorbereitung und andere Schulsachen gut genug zu erledigen, und gleichzeitig für Apollo zu schreiben. Ich kriege das aber hin – wohlgemerkt ohne, dass ich mir am Freitag einfach mal freinehmen würde. Könnte ich vielleicht auch mal machen: Schulstreik für die Freiheit.

Aber in der Schule bin ich doch besser aufgehoben. Auf jeden Fall besser aufgehoben als mit einem Pappschild und einer Decke vor dem Reichstag. Die 16-Jährige Greta sieht das anders. Ich kann ihr das irgendwie nicht verübeln. So sehr es mich eigentlich nervt, wenn bemutternd über Jugendliche mit einem Anliegen gesprochen wird („Die Kinder wissen halt nicht, was sie tun“). Hier muss ich mal selbst bei sowas einsteigen:

Zweifellos glauben die meisten, die Greta nachahmen und demonstrieren gehen, an das, was sie vertreten. Ich will auch gar nicht das Fass über den Klimawandel an sich aufmachen, denn dafür habe ich weder Zeit noch Platz. Sagen wir einfach mal so: Vieles, was sogenannte Klimaaktivisten sagen, kann durchaus bezweifelt werden. Trotzdem wird das Narrativ der bevorstehenden Klima-Apokalypse ja durch alle Mainstream-Medien und den gesellschaftlichen Mainstream an sich gepusht, was das Zeug hält. Kann man da Jugendlichen einen Vorwurf machen, wenn sie dem Glauben schenken? Wenn überhaupt, nur bedingt.

Der Vorwurf gilt vielmehr denen, die Greta und ihre Aktion ins Rampenlicht rücken. Denn wenn man sieht, wen sie dort instrumentalisiert haben, ist die gesamte Niedertracht dieser Leute erkennbar.

Greta Thunberg wurde 2003 geboren. Die Schülerin ist am Asperger-Syndrom, an OCD (Zwangsstörung) und an „selektivem Mutismus“, einer psychischen Störung, bei der die Patienten manchmal einfach aufhören zu sprechen, erkrankt. Mit acht Jahren hat sie sich, nach eigener Angabe, zum ersten mal mit dem Klimawandel beschäftigt. Das führte so weit, dass sie mit 11 Jahren in eine Depression verfiel und das Essen verweigerte.

Machen wir uns ehrlich, ein Mädchen, welches wegen einer politischen Position mit elf (!) Jahren depressiv wird, ist nicht als Sprachrohr geeignet, so ein Mädchen braucht eher Hilfe.
Mittlerweile vertritt sie radikale Positionen: „Für mich sind die meisten Sachen schwarz oder weiß“, schrieb Thunberg im „Guardian“ (das ist das klassische Indiz für eine Borderline-Störung). Im Klartext: Ganz oder Gar nicht. Und für Greta ist die Wahl klar: Ganz. Da muss man auch mal den Kapitalismus umstürzen. Sie ruft zum Boykott des Black Friday auf und fordert eine grundsätzliche Änderung des Konsums und des Lebensstils. Wie so oft gehen auch hier Antikapitalismus und „Umweltschutz“ Hand in Hand. Wir wissen nicht ob sie von der politischen Linken vereinnahmt wurde oder nicht viel mehr von dieser als Aushängeschild benutzt wird.

Als ich am Kölner Hauptbahnhof einmal auf eine Gruppe von jugendlichen traf, die dort eine politische Aktion durchführten, beschloss ich, mit ihnen zu sprechen, ihnen Fragen zu stellen. Wer die Aktion angemeldet hatte: Eine c.a. 18- bis 19-Jährige im Antifa-Pullover. Eine Antifa-Flagge lag gut Sichtbar vor der Demogruppe. Und die Antworten der Jugendlichen waren so naiv wie erschreckend: 14-und 15-Jährige proklamierten ernsthaft gut durchdachte Sätze wie: „Joa wir wollen z.B. nicht so viele Plastiktüten“ als Begründung für ihren Protest. Weisheiten wie „Die Wirtschaft sollte nicht alles bestimmen, sondern das Allgemeinwohl sollte überhaupt mal vertreten werden“, wurden vermischt mit brandgefährlichen Sätzen wie „Ich finde der ganze Verkehr müsste umstrukturiert werden (…) es müsste einfach komplett alles geändert werden.“ Die Individualmobilität müsste weg. Oder: „vielleicht müssen wir halt auch mal fragen, ob der Kapitalismus noch geeignet ist, oder ob wir nicht für den Klimaschutz umdenken müssen.“

Diese Kinder werden von Antikapitalisten im Namen des Umweltschutzes missbraucht. Wenn die Bilder vom „Schulstreik“ am Freitag 12-Jährige Kinder zeigen, ist die Frage zu stellen, wie die da hin gekommen sind. Haben Lehrer sie dorthin geschickt? So passiert dann tausendfach im kleinen, was vor aller Öffentlichkeit mit Greta Thunberg passiert. Denn auch sie wird von den Klimawandlern und ewigen Weltrettern schlicht und ergreifend instrumentalisiert. Greta Thunberg ist ein Mädchen, welches durch die Propaganda der Klimawandler in einem dauerhaften Angstzustand ist, der sie schon zu Depressionen und Selbstschädigung geführt hat und es findet sich niemand der ihr Hilfe leistet.

„I don’t want you to be hopeful. I want you to feel the fear I feel every day.“ So redet niemand, der noch ok ist.

4 Antworten

  1. nordseeschwalbe sagt:

    Wirklich schlimm. Dieses Mädchen tut einem leid, macht aber auch Angst. Erinnert mich an den unsäglichen letzten Teil der Jurassic Park-Reihe, wo es einen Veloziraptor mit Empathie gibt – und ein geklontes, fanatisches Mädchen am Schluss auf den Knopf drückt, der alle Schleusen öffnet und ihre geliebten Saurier auf die Menschen loslässt – man sieht dann Bilder von Menschen, die deswegen umkommen, gepaart mit einem Kommentar Marke „nun sind sie halt da“…

    • nordseeschwalbe sagt:

      PS: Gerade bei klonovsky gesehen: „Wenn Greta Thunberg schon in der Eiszeit aktiv gewesen wäre, gäbe es möglicherweise noch Mammuts.“ (Leser ***)

  2. Marc Greiner sagt:

    Toller Artikel. Man liest nirgends darüber, dass die Greta psychische Probleme hatte/hat. Das soll ihre Persönlichkeit nicht abwerten und ich glaube auch, dass sie ein liebenswerter Mensch ist, ABER, sie braucht Hilfe.
    Auf jeden Fall lese ich als Erwachsener gerne und regelmässig hier mit. Dank der Achse bin ich auf Euch aufmerksam geworden. Danke. Freut mich, dass es normal denkende Jugendliche gibt.
    PS: Könnt Ihr denn nicht vielleicht etwas anstossen und diesem Mädchen helfen? Oder sie treffen oder besuchen und mit ihr reden. Ich finde es schon schlimm was hier passiert und niemand hilft ihr.

  3. HB sagt:

    Diese Perversität! Ein Mädchen, welches psychische Probleme hat und mit elf unter Depression litt, ins Rampenlicht zu schieben, anstatt professionelle Hilfe anzubieten. Und selbst wenn sie bereits Hilfe bekommt, bin ich nicht der Meinung, dass das Aufbauen und Schüren ihrer Ängste ihrem psychischen Wohlergehen nicht sonderlich gut tut. Dass ideologisch geprägte Eltern sogar ihre eigenen Kinder opfern macht mich fassungslos.