Gemeinsam gegen die Volksrepublik: Taiwans Präsidentin ruft zur Verteidigung demokratischer Werte auf

Von MAX ZIMMER | Die tawaianische Präsidentin Tsai Ing Wen sagte in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP, dass das Eindämmen des chinesischen Einflusses und das Verteidigen demokratischer Werte nicht nur eine Herausforderung für Taiwan und die Region sei, sondern für die ganze Welt.
Zudem sagte sie, die “Expansion der hegemonialen Einflussnahme“ müsse minimiert werden.

Tatsächlich befindet sich das kommunistische China in einem Zustand immer weiterer Machtzunahme. So hat China eine stetig wachsende Wirtschaft, welche bereits in naher Zukunft die stärkste der Erde sein könnte.
Chinas Militärausgaben wachsen ebenfalls, und die enorme Größe der Bevölkerung erlaubt dem Regime über das größte stehende Heer nach Soldatenzahl zu verfügen.

Für die demokratischen und freien Staaten heißt das ein weiterer Einschnitt in der internationalen Bedeutung.
Das westliche Freiheitsideal scheint seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion nicht mehr unter Feuer zu stehen, von innen wie von Außen.
Während autokratische, antiwestliche Herrscher die militärische Dominanz des Westens in Frage stellen, toben im inneren der westlichen Staaten Kräfte, die versuchen diesen den schwarzen Peter zuzuschieben, weil sie sich nicht den geopolitischen Interessen Russlands und Chinas beugen.

Insgesamt steht die liberale Demokratie, die wie nirgendwo sonst in den westlichen Staaten vorherrscht, extrem unter Druck.
Wir alle sollten uns vor Augen halten, dass unser Grad an Freiheit, so verbesserungswürdig er auch sein mag, nicht von Staaten wie China in Frage gestellt werden darf.
Und von unseren Mitbürgern erst Recht nicht.