SUV-Verbot für Klimaschutz und Verkehrssicherheit?

6 Antworten

  1. Dietmar Ernst sagt:

    Ein Verbot der SUV in Städten oder auch ein generelles Herstellungsverbot wird mit der jetzigen Regierung wohl kaum möglich sein, aber man könnte ja mal über eine drastische Erhöhung der KFZ Steuer oberhalb eines bestimmten Grenzwertes an ausgestoßenem CO2 nachdenken.

  2. Valentin sagt:

    Das Gejammer über die Industrie ist totaler Unsinn. Es gibt keinen SUV Kaufzwang. Ich sehe vor allem grüne Vorstadtmuttis darin, die Kinder mit Massen an Kram durch die Gegend fahren, Hundbesitzer und Heimwerker.

  3. nordseeschwalbe sagt:

    Man wird den Verdacht nicht los, dass eine ganz andere Debatte verhindert werden soll, indem man nichts über die Identität des Fahrers preisgibt. Meiner Erfahrung nach stammen die Leute, die in Berlin sehr schnell mit dicken Autos fahren, meist aus einem speziellem Kulturkreis… Da gab es auch schon viele schlimme Unfälle, auch mit Todesopfern.

    • Thomas Jacobs sagt:

      Das Problem des zu schnellen Fahrens, des Drängelns, der Missachtung roter Ampeln etc. ist kein Problem der Zugehörigkeit des Fahrers zu einem bestimmten Kulturkreis, sondern ein allgemeines Phänomen kulturübergreifenden Unrechtsbewusstseins von Autofahrern. Ich war heute wieder mit dem Fahrrad unterwegs und wurde wieder einmal mehrfach von d e u t s c h e n Autofahrern fast über den Haufen gefahren und zudem von einer älteren Dame, die unvermutet hinter einem Wartehäuschen der Öffentlichen auf den Fahrradweg trat, zum Bremsen gezwungen. Automobiler Machismo mag außerhalb unseres Kulturkreises noch stärker verbreitet sein, doch der deutsche „Automichel“ steht in seiner Dreistigkeit und Trotteligkeit Vertretern anderer „kulturfremden Ethnien“ in wirklich nichts nach!

  4. Martin Hahn sagt:

    Ich stimme dem Autor in der Sache zu, aber dieser Satz war sicher nicht so gemeint: „Des Weiteren wage ich zu behaupten, dass ein Verbot von SUVs wirklich effizient wäre.“

  5. Jacobs sagt:

    Falls Aufklärung und Appelle an die Freiwilligkeit nicht helfen, eben genau das: flächendeckende Kontrolle mit anschließender, drastischer Bestrafung bei Übertretung wie in anderen europäischen Ländern auch (Frankreich, Schweiz u. a.). In den Siebzigern des letzten Jahrhunderts war Autofahren oder das Fußgängerdasein für Deutsche in Frankreich ein Alptraum angesichts des Verkehrsverhaltens vieler Franzosen. Seit Frankreich Geschwindigkeitsbegrenzungen radarkontrolliert konsequent auf nahezu allen Straßenarten durchgesetzt hat, ist Autofahren in Frankreich ein entspanntes Vergnügen für mich als Deutschen, der einmal im Jahr in Frankreich Urlaub macht. Kaum zurück über die Grenze nach Deutschland, vermiesen einem schlechte Straßen und die Disziplinlosigkeit der deutschen Autofahrer wieder das Fahren. „Wer nicht hört, muss fühlen“, sagte meine Mutter früher, also richtig zahlen, so dass es richtig weh tut. Dann braucht man auch keine Verbotsphantasien für große, schnelle SUV mehr. Wer diese technischen „Erektionshilfen“, aber auch andere Arten von PKW, um des schrankenlosen Auslebens seiner Freiheit missbraucht, sollte „bluten“: Erziehung durch Strafe statt durch pinscherartiges Verbotsgeschrei, das der deutsche Grün-Michel ja so liebt und das zu wenig führt! Zudem füllt drastische Bestrafung die Kassen der öffentlichen Hand. Andere europäische Länder machen es einem vor.