„Für meinen Präsidenten“-Deutsche Nationalspieler posieren mit Erdogan

Von MAX ROLAND |  Mesut Özil und Ilkay Gündogan haben einiges gemeinsam. Sie sind deutsche Nationalspieler, spielen beide in der Premierleague, und-sind türkischer Abstammung. Aufgrund dessen haben sie sich wohl mit dem türkischen Präsidenten getroffen. Erdogan, der sich auf Staats-und Wahlkampfreise in Großbritannien befindet, hatte die beiden sowie einen weiteren, türkischen Spieler in London getroffen.  Sowohl Özil als auch Gündogan ließen sich mit dem Despoten ablichten und schenkten ihm Trikots. Dabei blieb es nicht: Der in Gelsenkirchen geborene (!), deutsche Nationalspieler (!) Gündogan, der sogar seinen Bart im Partnerlook mit Erdogan trug, unterschrieb auf dem Trikot auf türkisch: Für meinen Präsidenten, hochachtungsvoll“.   

Deutsche Nationalspieler, die die Nationalhymne nicht mitsingen, stattdessen lieber Koranverse herunterbeten, und sich mit „ihrem Präsidenten“ Erdogan treffen: Das sind also die Integrations-Musterschüler in unserer bunten Nationalmannschaft, äh, sorry, in unserer bunten „Die Mannschaft“. Die leuchtenden Beispiele für Migranten, was Integration angeht. Dann sollten wir uns über Probleme bei diesem Thema nicht wundern. Mein Vorschlag: Statt Özil Draxler und statt Gündogan Khedira. In der türkischen Nationalelf ihres Präsidenten ist sicher Platz.  Wirklich eine Schande für die Nationalmannschaft. Gott sei Dank haben wir noch Spieler wie Jerome Boateng, die die Nationalhymne mitsingen und sich klar zu ihrem Land, unserem Land bekennen. Eben deutsche Nationalspieler.

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