Frau, die Kavanaugh beschuldigte, kommt wegen Falschaussage vor Gericht

Von HANNES BERENDS | Bestimmt haben Sie es schon in den Medien gehört: Brett Kavanaugh, Donald Trumps Kandidat zum US-Bundesrichter, soll eine Frau namens Judy Munro-Leighton vergewaltigt haben, so hat sie es zumindest behauptet. Jetzt gab sie vor kurzem zu, dass alles frei erfunden war und sie Kavanaugh nie traf.

Sie wollte mit dieser Lüge verhindern, dass Kavanaugh als Richter am Obersten Gericht, “Supreme Court” genannt, nominiert wird. Das FBI, welches den Fall untersuchte stuften schon vor dem Geständnis Munro-Leightons die Vorwürfe als “nicht relevant” ein.

Der Vorsitzende des Justizausschusses des Senats gab nun bekannt, dass sich Munro-Leighton wegen ihrer Lüge vor einem Gericht dafür verantworten muss. Das „We believe Survivors“ -Lager dürfte sich ja wohl zu Protestaktionen zusammenfinden: Denn jetzt unterdrücken schon Vergewaltigungsopfer sich selbst und ziehen ihre Erlebnisse in den Dreck: Patriarchat!

US-Präsident Donald Trump reagierte empört und äußerte sich am Samstag auf Twitter verärgert über diese Lüge. Zudem forderte er die anderen Frauen auf, die Kavanaugh mit Vorwürfen konfrontierten, mit der Wahrheit herauszurücken. Auch andere Quellen bestätigen, dass es keine Beweise für die Behauptung der sexuellen Nötigungen durch Brett Kavanaugh gab.

Trotz alledem bereitete die öffentlich-rechtliche Talkshow „Hart aber fair“ am Montagabend ausgemachten Trump-Hassern wie dem Schauspieler Walter Sittler oder dem CDU-Bundestagsabgeordneten Peter Beyer die Bühne, um just die bereits entkräfteten Vorwürfe gegen Kavanaugh nochmals in deutsche Wohnzimmer zu tragen. Die Öffentlich-Rechtlichen: Diener einer Öffentlichkeit, die informiert bleiben will, nannten sie sich einst.

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1 Antwort

  1. karlchen sagt:

    Das macht Hoffnung!

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