Forst der Affen

Von KARL DRAMM | Am Dienstag hat die Polizei Nordrhein-Westfalens das letzte Baumhaus des, von „Aktivisten“ besetzten, Hambacher Forstes geräumt. Bis auf wenige kleine bürokratische Hürden steht der Rodung für den Braunkohleabbau nichts mehr im Weg.
Seit Wochen geht die Schlagzeile durch die Medien – RWE will den Hambacher Forst roden, Umweltschützer heulen – aber endlich wurde auch das letzte der knapp 80 Baumhäuser, welches von radikalen Umweltschützern aufgebaut wurde geräumt und die Rodungsarbeiten können endlich beginnen.
Laut RWE soll es zum Schutz vor weiteren Besetzern bald einen Graben sowie Seil- und Flatterbandabsperrungen geben – die Aktivisten hätten bereits genug angerichtet. Von der Vermüllung des Waldes bis hin zum Bewerfen von Polizisten mit ihren eigenen Fäkalien war alles dabei. Wie die Affen – aber nicht anders zu erwarten.
Wegen des Oberverwaltungsgerichtes Münster müssen die Rodungsarbeiten des etwa 100 Hektar großen Waldgebiets noch ein paar Tage warten: noch ist die Rodung laut dem Gericht nicht rechtmäßig, da RWE wegen des massiven Widerstands eine Stillhaltezusage abgegeben hatte.
Noch steht nicht fest, wann die Rodung beginnt aber was feststeht ist, dass die nordrhein-westfälische Polizei weiterhin vor Ort bleiben wird, da man von weiteren Protestaktionen im Forst ausgeht.

Samstag gibt es eine öfffentliche Protestaktion, bei der knapp 20.000 Realitätsverweigerer erwartet werden, sowie am Sonntag einen Parteitag der Grünen in NRW nahe des Forstes.
Wann der Wahnsinn aufhört und die Menschen zur Vernunft kommen und den Arbeiten nicht mehr im Weg stehen steht in den Sternen, doch was einen wieder normal atmen lässt: der Rechtsstaat wurde mit ach und krach durchgesetzt.

1 Antwort

  1. 🐒 sagt:

    Also als Affe wär ich beleidigt, mit solchen Irren verglichen zu werden… 😉

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