FDP will Islamunterricht ab der ersten Klasse

Von LIANA | Weltbeste Bildung. Das ist das Ziel, dass die FDP sich auf die Fahne geschrieben hat. Bildung wieder zu einem deutschen Exportgut machen. Im selben Atemzug hat der baden-württembergischen Landesparteitag der FDP in Fellbach nun beschlossen, dass Ethik und Islamunterricht in Zukunft ab der Grundschulklasse 1 angeboten werden.
Sie stützen sich bei dieser Forderung auf das Grundgesetz. In dem ist vorgeschrieben, dass Religionsfreiheit herrscht. So argumentieren sie auch im Hinblick auf den Islam im allgemeinen. Dieser steht auf dem Boden des Grundgesetzes.
Das Problem was ich hierbei sehe ist, dass die FDP willens eine Indoktrinierung einer Ideologie herbeiführen will, die alles ist aber nicht liberal. Sie ist Frauenverachtend, homophob und befindet sich, wenn sie richtig ausgelegt wird, nämlich nach den Worten Allahs, nicht auf dem Boden des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland.
Und dies schimpfen die sogenannten liberalen als weltbeste Bildung?
Die schulischen Institutionen haben in Großstädten jetzt schon Probleme die Weltbilder mancher Kinder, die sie aus dem Elternhaus mitgebracht bekamen, etwas zu liberalisieren. Ich will nicht darüber nachdenken wie es aussehen könnte wenn die Werte des Islams auch noch institutionalisiert werden würden.

7 Antworten

  1. Jasoma sagt:

    Wenn man hier Islam durch Christentum ersetzt, würde der Artikel auch stimmen. Einseitige Berichterstattung wie hier sollte man nicht verbreiten.

    • sonnse sagt:

      Unterricht im Christentum in der Grundschule fordert ja keiner. Nicht die Bericherstattung ist einseitig, sondern die derzeitige Politik.

  2. nordseeschwalbe sagt:

    Ohje, FDP…. Immer wieder für eine Enttäuschung gut.

  3. David sagt:

    Das ist kein Artikel sondern ein ziemlich dürftig formuliertes Statement

    • Nash Montana sagt:

      Ja… und?
      Sich Zeit zu nehmen übers Format zu reklamieren aber nichts über den Inhalt. Ist ja gut.

      • Max sagt:

        Rechtschreib- und Grammatikfehler sind auch Massenweise vorhanden. Ein bis zwei sind ja in Ordnung. Niemand ist fehlerfrei. Das sieht aber nach einer schnell und in Rage geschriebenen Meinung eines besorgten Bürgers aus. Sehr unseriös. Bekanntlich nichts Neues auf dieser Seite.

        Zum Inhalt: „Die schulischen Institutionen haben in Großstädten jetzt schon Probleme die Weltbilder mancher Kinder, die sie aus dem Elternhaus mitgebracht bekamen, etwas zu liberalisieren. Ich will nicht darüber nachdenken wie es aussehen könnte wenn die Werte des Islams auch noch institutionalisiert werden würden.“ Ist das denn kein Argument FÜR einen Islamunterricht in der Schule? Dort könnte man die entsprechenden Inhalte und daraus resultierenden Weltbilder kritisch hinterfragen, so dass eine Indoktrination durch die Salafisten und sonstige Hassprediger eben nicht mehr stattfinden kann.

        Mehr als dieses eine Scheinargument gibt es auch nicht, das zur Diskussion stehen könnte. Ein Kommentar ist ein kürzerer Text. Trotzdem müssen mehr Argumente genannt werden.

        • karlchen sagt:

          Wer orthographische Fehler bemängelt, sollte mit gutem Beispiel vorangehen… Aber geschenkt. Davon auszugehen, dass es im Islam-Unterricht darum gehen soll, sich kritisch mit dem Islam auseinanderzusetzen, ist gelinde gesagt naiv. Wie wäre es dann auch gleich mit Rassenlehre – zum Zwecke, NS-Ideologie zu hinterfragen?