Experiment Grundeinkommen in Finnland scheitert

Von MAX ZIMMER | 4 Jahre nach seinem Beginn wurde nun das finnische Experiment Grundeinkommen eingestellt.
Seit 2015 hatten 2.000 per Zufall ausgewählte Arbeitslose zwischen 25 und 58 Jahren monatlich 560 Euro vom Staat bekommen.
Die Ergebnisse des Experiments sind recht eindeutig, jedoch nur für ökonomische Analphaten überraschend:
Es gab kaum mehr Beschäftigung für die Beteiligten als vorher, kaum neue Jobs wurden angenommen, und es wurde nur selten versucht, dazuzuverdienen.
Zwar sind die Testpersonen glücklicher als vor dem Versuch, und leiden unter weniger Stress, rein ökonomisch haben jedoch die Gegner des Bedingungslosen Grundeinkommens die richtige Voraussage gemacht.

Von den Befürwortern des BGE wird regelmäßig argumentiert, es würde die Motivation der Menschen und damit auf längere Sicht auch die Produktivität steigern.
Diese These dürfte, zumindest bezogen auf das finnische Experiment, widerlegt sein.
Das “Bedürfnis zu arbeiten“, das als Argument angeführt wird, scheint in diesem Falle nicht zum Erwerb einer Tätigkeit zu genügen.
Wie auch die jüngsten Versuche zeigen, ist auch das BGE nur eine Utopie linker Wunschträumer, die noch immer glauben, sich eine Wirtschaft so zurechtlegen zu können, wie es ihrem Gerechtigkeitsempfinden passt.

Es bleibt zu hoffen, dass die Misserfolge bei den Versuchen Warnung genug sind, und es bei einem Scheitern innerhalb von Experimenten bleiben wird, und die Lektion in ökonomischer Vernunft nicht auch noch ganze Volkswirtschaften treffen muss.

1 Antwort

  1. Thomas H. sagt:

    Ein BGE auf Zeit für Schüler wäre eindeutlich besser! Die Jugendarmut ist das Problem. Arbeitslosen ein BGE zu geben ist wie der Made den Speckmantel zur Verfügung stellen.