Erschreckende Statistik aus Leipzig

Von ERIK SNIPER | Das Unsicherheitsgefühl in deutschen Großstädten steigt, besonders bei Frauen. Anscheinend berechtigt, denn Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung steigen. Die Polizei in Leipzig zählte 2016 noch 495 Delikte dieser Art. 2017 waren es schon 609, ein Anstieg um 23 Prozent. Das bedeutet: Alle 15 Stunden kommt es in Leipzig zu einer Sexualstraftat.

Diese Zahlen wurden vom sächsischen Innenminister Roland Wöller (CDU) auf AfD-Anfrage veröffentlicht. Zwischen 2015 und 2017 wurden 920 Tatverdächtige ermittelt. 693 waren Deutsche, 49 waren Syrer oder Ägypter und 21 Afghanen. Besonders Leipzig Mitte ist betroffen, dort stieg die Zahl der Sexualdelikte um 94 Prozent. Ein Grund für den dramatischen Anstieg der Taten könnte das neue Sexualstrafrecht sein, das seit dem 10. November 2016 gilt. Damit könnten auch „Antanzen“ und ähnliche Delikte als Sexualstraftat geahndet werden.

Diese Zahlen sind nichtdestotrotz besorgniserregend. Leben in der Großstadt wird anscheinend immer gefährlicher. Viele werden wohl damit argumentieren, dass immernoch die Mehrzahl der Täter Deutsche waren. Man muss jedoch bedenken: Deutsche sind in Deutschland  die Mehrheit. Und somit sind die Zahlen unter den ausländischen Tätern unverhältnismäßig hoch.

2 Antworten

  1. kasimira sagt:

    Ja, die Angst nimmt zu – aber das merkt man oft nur indirekt. So bin ich früher gerne alleine im Park laufen gegangen und tue dies einfach nicht mehr, auch im Freibad war ich dann und wann gerne, ganz abgesehen davon, dass ich auch ab und an nachts UBahn gefahren bin. Es sind erst nur kleine Einschränkungen der Bewegungsfreiheit, die aber immer mehr werden – so geben wir nach und nach unsere Räume auf, bis wir nur uns nur noch in gated communities sicher fühlen…
    Freiheit Adé 😢 Es ist zum AusderHautfahren 😡

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