Ecclestone wünscht sich einen Diktator

Von JAN SCHNEIDER | Der 88-jährige Formel-1-Chef und Milliardär Bernie Ecclestone wünscht sich einen Diktator für Europa.
Gegenüber der Times äußerte er sich wie folgt: ,,Ich bin kein Befürworter der Demokratie. Man braucht einen Diktator. Als Diktator sagst du: ‚So mache ich das.‘ In einer Demokratie wird alles verwässert.“
Verstörende Aussagen.
Mit seinen 88 Jahren hat Ecclestone den zweiten Weltkrieg live miterlebt und sollte die Folgen von Diktaturen eigentlich kennen.
Anscheinend hat es ihm der russische Autokrat Putin besonders angetan.
Ich zitiere erneut:
,,Wenn jemand ein Maschinengewehr hätte und Putin erschießen wollte, würde ich mich vor ihn stellen, weil er ein guter Kerl ist. Er hat noch nie etwas gemacht, was den Menschen nicht gut getan hat.“
Konkret angesprochen auf das Attentat auf Ex-Agent Skripal in England behauptete er, dies sei erfunden.
Wie Ecclestone zu Homophobie in Russland steht, ist nicht bekannt.
Anscheinend profitierte der Multimilliardär von schweren Deals mit Putin, in Sochi gibt es mittlerweile regelmäßig Formel-1-Rennen. Über die Opfer des menschenverachtenden Regimes macht sich der reiche Bernie wohl keine Gedanken.
Die Ausfälle zeigen aber ganz gut auf, wie Putin-Fans denken, und dass eine Neigung zum Autoritarismus mit einer Sympathie für Putin korreliert.

3 Antworten

  1. Günter sagt:

    Mit 88 würde ich das vielleicht auch sagen, da hat man halt nicht mehr lang.

  2. karlchen sagt:

    Ich weiß nicht ob er sich das mit dem Maschinengewehr so genau überlegt hat…

  1. 11. Juli 2019

    […] • Weiterlesen • […]