Liebling, ich habe die SPD geschrumpft

Von Glenn Antoine | Die SPD war einst eine Volkspartei. Eine Partei, die einst für Stabilität gesorgt hat, ob in Regierungsverantwortung oder Opposition. Seit langem verliert die SPD aber immer mehr an Stimmen. Nach Andrea Nahles dachte ich, es kann nur noch Berg auf gehen. Doch da kannte ich Saskia Esken noch nicht. 

Seit kurzem geht ein Hashtag durch Twitter, der sich #eskenfilme nennt. Unter diesem Hashtag finden sich Filmtitel, die speziell auf Saskia Eskens Sozialismus Wunsch angepasst wurden. Tausende User machen sich über die Steuerpläne von Saskia Esken und ihrer Relativierung des Sozialismus lustig. Die Stellvertretende Juso-Bundesvorsitzende Hanna Reichhardt, die inoffiziell bei Akte X arbeitet, stellt folgende These auf:

Natürlich hat Sie recht. Es liegt an ihrem Geschlecht und nicht an ihren dämlichen Aussagen. Dank Hanna Reichhardt wurde das geheime, koordinierte Netzwerk enttarnt. Wenn Sie jetzt auch noch das Netzwerk hinter #Scheuerfilme, #klöcknerfilme und #lindnerfilme aufdeckt, dann sollte sie definitiv ein Posten beim Verfassungsschutz für ihre guten Recherchen erhalten. 

Saskia Esken, die mit Walter Norbert Borjans die SPD-Spitze bildet, hat sich folgendes vorgenommen: bei der nächsten Bundestagswahl 30%. Dabei könnte die SPD froh sein, wenn sie überhaupt noch zweistellig bleibt, denn laut aktuellen Umfragen liegt sie bei ca 11-13% und bei den derzeitigen Tweets von Esken, bezweifle ich, dass die Partei wieder zur Volkspartei wird.

Helmut Schmidt würde sich wahrscheinlich im Grabe umdrehen, wenn die Tweets von der guten Saskia über den Sozialismus sehen würde. Manchmal frage ich mich, was sie sich denkt, wenn sie los twittert. Es wirkt so, als würde Sie Lust am Untergang empfinden. Man munkelt, sie habe zuhause eine Kiste, in der sich ihre sozialistischen Sprüche befinden. Sobald man Eskens Twitter Account durchforstet, liest man Sprüche wie: „Echten Sozialismus gab‘s bisher noch nicht.“ oder „Wer Sozialismus negativ verwendet, hat halt keine Ahnung.“ Immer die selbe Leier. Echten Sozialismus habe es noch nie gegeben und selbst die 84 gescheiterten Sozialismusversuche, scheint Esken nicht zu interessieren.  Immer wenn der Sozialismus ( und ja, es gab den Sozialismus, Frau Esken, ob sie es wahr haben wollen oder nicht) scheitert, das Land ruiniert, die Menschen beraubt, die Freiheit einschränkt, kommt von den Genossen: War ja kein richtiger Sozialismus.

Wer mit solchen idiotischen Tweets hervorprescht, muss damit rechnen, dass enormer Gegenwind kommt. Vor allem als Vorsitzende der SPD, die sich bis dato als Volkspartei bezeichnet hat. 

Ich weiß nicht, was ich trauriger finde: dass Saskia Esken ernsthaft den Sozialismus in Deutschland einführen will, oder dass die Klonkühnerts sich so köstlich über den Hashtag aufregen.

1 Antwort

  1. Jorgos48 sagt:

    Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans

    Die Genossen von der Muppet-Show

    Selbst der SPIEGEL mit seinem Online Format kritisiert die „ Führung“ der Spezialdemokraten. Das will was heissen.

    SPON:
    Eine Kolumne von Michael Sauga
    Sie sitzen nörgelnd am Seitenrand und wissen alles besser. Wenn die neuen SPD-Chefs so weitermachen, wird die Partei irrelevant.