Die Iranischen Revolutionsgarden sind eine Terrororganisation

Von Max Zimmer | Die US-Regierung hat auf Weisung Donald Trumps jüngst die paramilitärischen Revolutionsgarden des iranischen Mullah-Regimes als Terrororganisation eingestuft.
Präsident Trump begründete diesen Schritt damit, dass die Revolutionsgarden „aktiv“ den Terrorismus als „Instrument staatlicher Politik“ betreiben, befördern und finanzieren würden.

Die Revolutionsgarden unterstehen direkt dem Obersten Führer des Landes, Ayatollah Khamenei, und sind seit der islamistischen Machtergreifung von 1979 ein Stützpfeiler des Unterdrückungsapparates, den das Regime errichtet hat.
So besteht eines ihrer primären Zwecke in der Zerschlagung von Protesten und dem Machterhalt der Mullahs nach Innen.
Nach Außen wirken sie durch militärische Operationen und Terrorunterstützung, indem sie Kämpfer im Libanon, Jemen, Gaza oder Bahrain verschiedenster Milizen wie der Hisbollah, Hamas, Huthis oder den Al-Ashtar-Brigaden ausbilden, ihnen Waffen liefern und ihre Strukturen finanzieren.
Das Pentagon schätzt, dass durch jene Unterstützung alleine zwischen 2003 und 2011 etwa 600 US-Soldaten direkt oder indirekt vom iranischen Militär – insbesondere dern Revolutionsgarden – getötet wurden.
Auch in Syrien kämpfen sie an der Seite der Regierungstruppen, und sind dabei maßgeblich an Kriegsverbrechen beteiligt.

Zudem sind die Revolutionsgarden international in terroristische Aktivitäten verwickelt.
Das zeigen auch mehrere Fälle in Deutschland, bei denen zuletzt mehrere Mitglieder der Brigaden verhaftet wurden, es gab zusätzlich bundesweite Razzien.
11 Männer wurden vor Gericht gebracht, und beschuldigt, für den iranischen Geheimdienst jüdische Einrichtungen und Synagogen ausgespäht zu haben, wohl als Anschlagsziele für eine “Tag-X“.
Die Spionagetätigkeit und direkte Verbindung zu den Revolutionsgarden wurde den Männern nachgewiesen, ähnliche Vorfälle gab es in mehreren Ländern Europas sowie in Nordamerika.

Die Revolutionsgarden stellen somit international, vor allem für israelische und jüdische Bürger – selbst in Deutschland – eine konkrete terroristische Gefahr dar, und die klare und unmissverständliche Einstufung als solche ist ein dringendes Mittel der Bekämpfung solcher Vorhaben.
Erst durch den Status als Terrororganisation ist es dem amerikanischen Staat möglich, Konten einzufrieren, gezielt zu ermitteln, und im Zweifel auch mit Sanktionen vorzugehen.
Der größte Terrorexporteur der Welt, das iranische Regime, genießt derzeit mehr oder weniger Handlungsfreiheit wenn es um die Unterstützung und Ausführung terroristischer Vorhaben geht – auch unter dem Schutze des Iran-Deals.

Das Ziel einer sinnvollen Iran-Politik der westlichen Verbündeten sollte es nun sein, das Regime an derartigen Taten zu hindern und alles mögliche zu tun, um die mörderische Arbeit der der Revolutionsgarden zu unterbinden.
Die Anerkennung als Terrororganisation ist ein erster, logischer Schritt, dem auch die Europäer folgen sollten.
Denn noch unterstützen zu viele deutsche Konzerne mit wirtschaftlicher Zusammenarbeit das iranische Regime, und damit ihre Terror Schergen.

1 Antwort

  1. Jannis F. sagt:

    Die volle Breitseite – sehr gut!