Die Freiheit geht mit der Marktwirtschaft: Die schrittweise Abschaffung des Wettbewerbs

Von MAX ZIMMER | Die Politik in Deutschland ist nicht sehr vielfältig, wenn es um Themen geht.
Diese scheinen sehr begrenzt, und auch die Auswahl an möglichen Lösungen erfreut sich hierzulande meist geringer Zahl.
Dass dies eine gefährlich Situation ist, zeigt die aktuelle Wirtschaftspolitik in Deutschland und Europa.
Defakto wird dieses Themenfeld von einem Schlagwort beherrscht und das ist “soziale Gerechtigkeit“.
Dieses Wort, welches im Verständnis der Massen häufig ein Synonym für Gleichheit der Menschen ist, wird vor allem von Linker Rhetorik dominiert. Unter diesem Schlagwort werden alle antikapitalistischen Projekte der Moderne vereint, vom Mindestlohn bis zur Mietpreisbremse, von der Erbschaftsteuer bis zur Bürgerversicherung.
Die Verstaatlichung unserer Wirtschaft hin zu einer korporatistischen Planwirtschaft nimmt immer gewaltigere Züge an, auch da im Bundestag aktuell keine Partei sitzt, die sich klar von linkem und sozialdemokratischem Gedankengut abgrenzt.
Ideen wie das Bargeldverbot zeigen auf der anderen Seite die Macht der Zentralbanken auf.
Auch steigt seit der Finanzkrise von 2008 die Regulierungswut in den Reihen der Regierungen, was zu einer wachsenden Dominanz der gesetzlichen Zahlungsmittel Euro und Dollar führt, derer sich in Zukunft keiner entziehen kann, wenn es nach den Mächtigen in Berlin und Brüssel geht.
Mit dieser immer weiter eingeschränkten ökonomischen Freiheit wird den letzten Resten der Marktwirtschaft der Boden unter Füßen genommen, der freie Wettbewerb und die Vertragsfreiheit werden zerstört.
Dies führt dazu, dass die Finanzelite und die Machtpositionen der Regierungen weiter verschmilzen, dass wirtschaftliche Macht weiter zentralisiert wird, und letzten Endes die Mittelschicht zerbricht.
Und wenn es so weit ist, wer wird dann Schuld haben?
Die neoliberale Marktwirtschaft.

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