Die Antidemokraten Deutschlands: AfD-Politikerin beim Plakatieren attackiert

Von Manuel Freund | „Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.“ So lautet der erste Absatz des Artikels 5 im deutschen Grundgesetz. Ein Recht, das die Deutschen inzwischen als selbstverständlich ansehen. Wir sehen nach Venezuela, verurteilen die Meinungseinschränkung des Präsidenten und sind froh darüber, dass wir in Deutschland frei unsere Meinung äußern dürfen. Aber können wir das überhaupt?


Ein Vorfall in Bremen zeigt das Gegenteil. Die AfD-Politikerin Natascha Runge hängte und klebte vor wenigen Tagen in Bremen Plakate für die beiden in Bremen anstehenden Wahlkämpfe auf, als sie zwei – vermutlich linksextreme – junge Männer antraf. Diese forderten die Politikerin dazu auf, die Plakate wieder abzuhängen. Als sie dies verweigerte, da sie einfach nur ihre Meinung verbreitete, wurden die Männer gewalttätig. Sie schubsten sie und traten ihr nach Zeugenaussagen in den Bauch.


Diese Tat ist allerdings kein Einzelfall. Regelmäßig werden von Linken primär AfD-Plakate abgerissen, der Grüne-Politiker Jürgen Kasek rief 2015 zum Boykott des Frieseursalons „Gentlemen´s Cut“ auf, weil der Teilhaber des Ladens Ralf Nahlob bei der AfD ist und im Januar diesen Jahres wurde der Bremer Landesvorsitzende der AfD von Linksextremen schwer verletzt. Immer wieder werden AfD-Mitglieder aufgrund ihrer Meinung im Alltag diskriminiert und benachteiligt. Vergangenes Jahr im Mai fand am Berliner Hauptbahnhof eine AfD-Großdemo statt. Diese Demo war angemeldet und verlief komplett friedlich… bis die Gegendemo anfing. Die Gegendemonstranten schrien „Fick die AfD“ und im späteren Verlauf wurden die AfD-Demonstranten von linken Gewaltbefürwortern mit Bechern, Eiern und sogar mit harten Gegenständen beworfen.


Egal, welche Partei man befürwortet, Gewalt sollte für niemanden eine Option sein. In Deutschland stimmen wir demokratisch ab, welche Parteien zu wievielt in welchem Parlament sitzen. Anstatt abzustimmen, wollen die Linksextremen sich lieber um die Bürgerschaftsplätze prügeln. Ein Konzept, das wir seit Jahrhunderten überwunden haben. Wir in Deutschland müssen aufpassen, dass wir unsere Werte wie die Meinungsfreiheit beschützen, denn wir sind näher an undemokratischen Verhältnissen, als man denken mag.

2 Antworten

  1. Noirvoice sagt:

    Ich finde es sehr fragwürdig wenn Parteien körperlich angegriffen werden, das hat nichts mit Demokratie zu tun. AFD hin oder her wir dürfen nicht nur nach rechts schauen sondern müssen endlich mal richtung anarchistischen Organisationen schauen und durchgreifen!