Deutschland zahlt hunderte Millionen Kindergeld ins Ausland

Von EVA GOLDERBIET | Deutschland muss Kindergeld ins Ausland zahlen. Das EU-Parlament will Deutschland verpflichten das weiterhin zu machen.

Allein im Jahr 2017 hatte Deutschland laut der Bundesagentur für Arbeit Kindergeld ins Ausland in Höhe von 343 Millionen (!) Euro gezahlt. Dieses Geld bekamen nicht nur deutsche Staatsbürger, die im Ausland lebten, sondern auch noch Menschen, die Staatsangehörige irgendeines anderen EU-Landes sind und in einem EU-Mitgliedstaat leben. Da es eigentlich absurd ist, Deutschland dazu zu verpflichten, Kindergeld an Bürger anderer Staaten zu zahlen, hatte Deutschland und auch Österreich und Dänemark, die ebenfalls von diesem Problem betroffen sind, dem EU-Parlament einen Antrag gestellt, in dem es darum bat, wenigstens die Höhe des Kindergeldbetrages an die Preise am Aufenthaltsort des Kindes anpassen zu dürfen.

Nun hat jedoch das EU-Parlament gegen diesen Antrag gestimmt. Jedes einzelne EU-Land ist ein einfaches Spielzeug in den Händen der Regierung der Europäischen Union: jedes Land kann zu Ungerechtigkeiten ganz einfach gezwungen werden – und zwar von den Staaten, für die dieser Nachteil für das Opferland von Vorteil ist. Großbritannien tritt ja auch nicht umsonst aus der Europäischen Union aus…
Das europäische Ausland findet es selbstverständlich komfortabel, wenn nicht es selbst, sondern in diesem Fall Deutschland für dort lebende Kinder Kindergeld zahlt. Solange Deutschland in der EU ist, kann jedes Land auf Deutschlands Nase herumtanzen, wie es nur will. Die Länder, in denen diese Kinder leben, sollen selber diesen Kindern und ihren Familien Kindergeld geben!
Und das liebe gute Deutschland wird wie eine vom Virus befallene Zelle die Anweisungen des Virus erfüllen, um ihn am Leben zu erhalten, und um sich schließlich selber in den Tod zu führen.

1 Antwort

  1. karlchen sagt:

    Das Geld anderer Leute verschenken muss echt Spaß machen