Deutsche Panzer gegen Frankreich? Der Westen ist im Syrien-Konflikt gespalten.

Von AIR TUERKIS | Wie viele andere wünsche ich mir ein geeintes Vorgehen des Westens zur Stabilisierung und Verteidigung Syriens gegen IS, Türkei, Iran etc.. Doch daran ist aktuell nicht zu denken: Während das Assad-Regime, mit erheblichem Rückenwind aus Moskau und Teheran, bereits seinen Sieg feiert und den Krieg für nahezu beendet erklärt, wütet im Norden des Landes ein neuer Konflikt zwischen Kurden, Türken und Islamisten. Deutschland liefert nach wie vor im großen Stil Waffen an die Türkei.

Zur Selbstverteidigungslage, in der die Türkei sich nach ihrer Auffassung befand, liegen der Bundesregierung keine vollständigen Tatsacheninformationen vor, die eine eigene völkerrechtliche Bewertung erlauben würden.

heißt es in einer Antwort des Auswärtigen Amtes auf eine Anfrage der Linkspartei. Merkel-Deutschland macht sich aktuell sowieso einen Namen als Diener ausländischer Faschisten. Besonders prekär wird es aber, seit Frankreich ankündigt hat, zugunsten der Kurden intervenieren zu wollen. In einer Pressemitteilung des Elysée heißt es, man wolle „insbesondere bei der Stabilisierung der Zone im Norden Syriens“ helfen, also in der aktuell umkämpften Gegend Kurdistans. Wenn Macron tatsächlich seinen Mann steht, was wir wohl alle sehr begrüßen würden, dann könnte der türkische Vormarsch tatsächlich beendet werden, denn ob die Türkei in einen direkten Konflikt mit einem NATO-Partner treten würde ist höchst fraglich! Im Falle des Falles würden aber jüngst aus Deutschland gelieferte Waffen gegen unsere Nachbarland eingesetzt werden. US-Präsident Trump kündigte in einer Rede vor Industriearbeitern in Ohio dagegen an, man wolle sich schnell aus Syrien zurückziehen. Was das heißen soll ist unklar, wirklich koordiniert wirkt das Vorgehen der kurdischen Verbündeten aber nicht!