Der Ramadan und das (Gesundheits-) Risiko Fasten

von KARL DRAMM | Es ist wieder soweit. Der muslime Fastenmonat Ramadan (arabisch für „der heiße Monat“) hat wieder begonnen und in dutzenden Ländern fasten die Gläubigen, überall auf der Erde. Das traditionelle Fasten der Muslime geht von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang sowie vom 16. Mai und geht bis zum 14. Juni, worauf das Fest des Fastenbrechens gefeiert wird und der zehnte Monat des muslimischen Kalenders folgt. Da selbst Ramadan in der heutigen Welt ein sehr hohes Gesundheitsrisiko, vorallem in Deutschland darstellt, raten viele Ärzte davon ab, bei Spitzentemperaturen von bis zu 30 Grad Celsius weder zu essen noch zu trinken. Bis auf sich auf Reisen befindenden und kranken Menschen (auch Schwangeren) ist das Fasten untersagt, solange die „Fehltage“ nach dem Ramadan wieder nachgeholt werden. Zwar nicht in Deutschland, aber in einigen anderen (muslimischen) Ländern nimmt man das Fasten jedoch sehr viel ernster, als die deutschen Muslime:
In einigen islamischen Ländern ist das Nichteinhalten des Fastenmonats eine Straftat und kann mit hohen Summen bestraft werden. In Marokko wurden einst Razzien der Polizei bei Jugendlichen durchgeführt, welche während des Tages aßen. 2008 kam es in Algerien so weit, dass sechs Männer ganze vier Jahre ins Gefängnis mussten, wegen Fastenbrechens. Die Spitze des Eisberges bildet jedoch das muslimischste Land schlechthin: Saudi-Arabien bestraft sogar Menschen aus anderen Religionen, wenn diese an öffentlichen Plätzen essen oder trinken.
Diese Schlagzeilen der letzten Jahre zeigen mehr und mehr, wie stark die Menschenrechte, durch eine Tradition zerstört werden. Menschen wird das Essen und das Trinken verboten, bei meist unmenschlichen Temperaturen, wie es im nordafrikanischen Sommer sein kann.
Unmenschliche Behandlung der eigenen „Brüder“. Die islamischen Staaten unterdrücken so auf eine perverse Art die wichtigsten Rechte eines Menschen…immerhin hat diese Unterdrückung (erst) am 14. Juni ein Ende.

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