Der guteste Mensch der Republik spricht ein (weiteres) Machtwort

5 Antworten

  1. Martin W. sagt:

    Gut reden + schlecht handeln=> Gutmenschentum=> Gesinnungsethik(Max Weber)

    Aus der FAZ: „Verantwortungsethik zählt in der Politik mehr als Gesinnungsethik: Hier trifft Weber in seinem Vortrag „Politik als Beruf“ eine noch heute bedeutsame Unterscheidung. Gesinnungsethik beschreibt ein Handeln, bei dem das ethisch reine Motiv des Handelns wichtiger ist als das Resultat des Handelns – heute findet sich hierfür gelegentlich der abwertende Begriff des „Gutmenschentums“. Weber zeigt hierfür Verständnis, empfiehlt dem Politiker eher eine Verantwortungsethik, die ein Handeln beschreibt, dessen Ergebnis wichtiger ist als das Motiv. Der Politiker wird an seinen Taten gemessen. Auch die Demokratie benötigt charismatische Führernaturen. Der Herrschaftsbegriff ist ein bedeutsamer Bestandteil der Soziologie Webers: „Herrschaft soll heißen die Chance, für einen Befehl bestimmten Inhalts bei angebbaren Personen Gehorsam zu finden.“ Er unterscheidet drei Formen legitimer Herrschaft: die rationale/legale Herrschaft, die wie die Bürokratie im Glauben an die Legalität gesetzter Ordnungen ruht; die traditionale Herrschaft, die wie das Patriarchat auf dem Glauben an Traditionen beruht; sowie die charismatische Herrschaft, die wie im Beispiel des Propheten auf Hingabe an die Vorbildlichkeit, Heldenkraft oder Heiligkeit einer Person und der von ihr geschaffenen Ordnung beruht. Weber war, obgleich das Konzept vage blieb, besonders von der charismatischen Herrschaft fasziniert – daher auch sein unbändiger Zorn auf unfähige Politiker wie Kaiser Wilhelm II. Aus der Herrschaftssoziologie folgt ein distanziertes Verhältnis zum Parlamentarismus. Weber: „In der Demokratie wählt das Volk seinen Führer, dem es vertraut. Dann sagt der Gewählte: ,Nun haltet den Mund und pariert.‘ Volk und Parteien dürfen ihm nicht mehr hineinreden. Nachher kann das Volk richten; hat der Führer Fehler gemacht – an den Galgen mit ihm!““

  2. karlchen sagt:

    Bestimmt ist der Herr Grönemeyer so „gut“, dass er sein ganzes Geld verschenkt und seine Haustür offenlässt für alle Obdachlosen, Flüchtlinge und sonstige (dann schnell nicht mehr) besitzlose Menschen… Ganz sicher.

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