Das erwartet Berlin am 1. Mai

Von AIR TUERKIS | Berlin ist seither das Zentrum der Proteste und Gewaltexzesse am 1. Mai. Während die „Revolutionäre 1. Mai Demonstration“ in Berlin-Kreuzberg in vorherigen Jahren zunehmend friedlicher wurde rechnet die Polizei dieses Jahr mit einer Zunahme der Gewalt. So sagte Innensenator Andreas Geisel (SPD) am Freitag: „Die Situation ist in diesem Jahr vielleicht etwas schwieriger als in den vergangenen Jahren“. Die Polizei ist, nach Informationen der Berliner Morgenpost, mit 5300 Mann im Einsatz. Die Demo ist nicht angemeldet und lässt sich von der Polizei demzufolge keine Route vorschreiben. Statt die illegale Versammlung aufzulösen wird der Berliner Senat die Linksextremen wohl passieren und über das „Myfest“ (einem Volksfest am 1. Mai ebenfalls in Kreuzberg) marschieren lassen. Konsequente Politik sieht anders aus – kein Wunder allerdings wenn man bedenkt, dass Demonstranten und Politiker eigentlich in der gleichen politischen Ecke stehen.
Neben den traditionellen friedlichen DGB-Kundgebungen wird dieses Jahr auch eine Demo des „Jugendwiderstands“ in Berlin-Neukölln erwartet. Mit auf-keinen-Fall-antisemitischen Thesen wie „9mm für Zionisten“ marschieren die Linksextremen für die „Freiheit Palästinas“ zum Hermannplatz, auf dem erst vor einer Woche eine Israeldemo aufgrund von antisemitischen Ausschreitungen abgebrochen werden musste.

Apollo wird vor Ort sein!

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