Bremer Schule klagt gegen Inklusion

Von MAX ROLAND | Das Gymnasium Horn ist eine beliebte Schule in Bremen. Das Gymnasium hat c.a. 1100 Schüler und jedes Jahr mehr Bewerbungen als Plätze. Und diese Schule soll nach der Auffassung des Bremer Bildungsressorts eine Inklusionsschule werden. Nun hat die Schule gegen die eigene Senatorin geklagt. Die Bremer Lokalzeitung „Weser-Kurier“ berichtet, die Schulleitung hätte die Bedenken, eine Inklusionsklasse zu schaffen, dem Ressort mitgeteilt, trotzdem sei die Entscheidung gefällt worden.  Die Bildungssenatorin Claudia Bogedan (SPD) und ihr Ressort sehen sich im Recht. „Wir sind der Auffassung, dass es zulässig ist, zu bestimmen, dass ein Gymnasium Inklusionsschule wird“, lässt das Ressort mitteilen.

Praktiker vor Ort gegen Ideologen in den Behörden. Eine Schulleitung beklagt die Undurchführbarkeit? Das Ressort sagt „das ist jetzt eben so, weil wir das sagen“. Ein Gymnasium als Inklusionsschule? Ein Gymnasium bereitet aufs Abitur vor. Daher muss ein Gymnasium leistungsorientiert sein und diese Leistungsorientierung wird durch Inklusionklassen mit geistig behinderten Schülern massiv eingeschränkt. Die behinderten Schüler können nicht optimal betreut werden, die nicht-behinderten Schüler würden leistungstechnisch runtergezogen werden. Ein Verbrechen an Lehrern und Schülern, von linken Bildungsideologen so gewollt. Gleichheit in der Bildung, um jeden Preis.

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