Berliner Wohnungsunternehmen enteignen: Ein Schritt in Richtung Sozialismus

Ein Treppenhaus in Berlin.

Von DAVID BECKER | In den letzten Wochen war dieses Thema immer wieder vertreten. Die Berliner Bürger
protestieren gegen Wohnungsunternehmen wie „Deutsche Wohnen“ und fordern deren Enteignung. Die Bürger sind unzufrieden mit den hohen Mieten sowie den
anfallenden Nebenkosten.
Enteignung ist eine Maßnahme, die in einer freien Wirtschaft nicht existieren sollte. Doch
was tut der Grünen-Chef Habeck? Er redet den Demonstranten einfach nach dem Mund – er fordert die
Enteignung dieser Unternehmen, um „die Missstände die in Berlin herrschen zu lösen.“ Wenn ich meine bescheidene Meinung einbringen dürfte:

Enteignung von Unternehmen ist der größte Fehler den man hier machen kann. Sollte dies wirklich passieren
rückt Deutschland ein gewaltiges Stück nach links. Dies ist der erste Schritt hinein in den
Sozialismus. Der Staat darf nicht in die Wirtschaft einbringen. Ich unterstütze hierbei die Union, welche die Idee scharf verurteilt hat und sich dafür ausspricht mehr Wohnungen zu bauen, da durch Enteignung kein neuer Wohnraum entsteht. Der CDU Landeschef Kai
Wegner brachte genau den richtigen Vorschlag. Er forderte in der Augsburger Allgemeinen, „ dass die Genehmigungsverfahren schneller werden und das Bauen nicht immer teurer wird“.

Nur das kann der richtige Weg sein. Wir dürfen den Irrweg dieser sozialistischen Idee nicht gehen. Nicht nur, weil sie falsch ist und keine neue Wohnung schafft: Sie bringt auch ansonsten absolut nichts. Nur rund 7% der vermieteten Wohnungen in Deutschland gehören Unternehmen, so der bayrische JuLi-Vorsitzende Funke-Kaiser. Die Maßnahme geht also sogar doppelt am Problem vorbei. Nicht nur werden keine neuen Wohnungen geschaffen, sondern auch die Situation bezüglich der Mietpreise von bereits vorhandenen Wohnungen wird sich kaum ändern. Eine einfache Maßnahme, die nach einer Lösung klingt, aber keine ist: Sowas nannte man mal Populismus. Linken Populismus, den die Grünen mal wieder in die Debatte tragen.