Berlin will offenen Vollzug für Mörder und Sexualstraftäter – währenddessen flieht ein Vergewaltiger während Freigang

Von MAX ROLAND | Wenn es nicht so traurig wäre, wäre es schon lustig.

Berlin ist wirklich eine Laborsituation, ein Modellversuch für das, was Rot-Rot-Grün mit einem Bundesland macht.  Oder nicht ganz so neutral formuliert:  Ein Menetekel für das, was passiert, wenn man linken Wahnsinn ins Amt wählt.

Berlin, die Erste: Der Grüne Justizsenator gibt bekannt, für manche Täter in Sicherheitsverwahrung „offenen Vollzug“ anzustreben. In die Sicherheitsverwahrung kommen nur die schlimmsten Verbrecher: Mörder, Sexualstraftäter und andere Schwerstkriminelle, denen Gutachter attestieren, dass sie auch nach abgesessener Strafe weiterhin gefährlich sind. Für einige der Rund 50 Sicherheitsverwahrten soll es jetzt „offenen Vollzug“ geben. Wie sieht der konkret aus? Die Verbrecher können sich frei in der Stadt bewegen. Nach Willen des Senators sollen sie in einer Doppelhaushälfte in der Stadt untergebracht werden – in einer normalen Nachbarschaft. Wie immer gilt: Täterschutz vor Opferschutz. Tür an Tür mit Vergewaltigern für Familien? Willkommen im R2G-Berlin: Wo man den internationalen Frauentag zum Feiertag macht, aber nach wie vor gefährliche Vergewaltiger durch die Stadt laufen lässt.

Berlin, die Zweite: Ein Verbrecher in Sicherungsverwahrung hat unbegleiteten Ausgang – und kommt nicht wieder. Der Mann, der 2001 wegen Vergewaltigung, Körperverletzung und Raub zu 10 Jahren Haft und anschließend wegen attestierter Gefährlichkeit zu Sicherheitsverwahrung verurteilt wurde, wird jetzt gesucht. Die Grünen im Justizministerium dürften derweil völlig überrascht sein – was, ein unehrlicher Schwerverbrecher?

Liebe Berliner, mein herzliches Beileid zu eurem Wohnort.

1 Antwort

  1. karlchen sagt:

    Naja, schon schlimm – aber ob man lieber in Bremen leben möchte? 😉