Berlin bleibt Antisemitismus-Hauptstadt

Von KARL DRAMM | Es ist schon wieder passiert: Im Berliner Bezirk Mitte wurde ein jüdischer Syrer von insgesamt acht Männern krankenhausreif geschlagen. Das ist bei weitem nicht die erste Straftat in Berlin, die aus Antisemitismus in der, durch Verschiedenheit und Multikulti geprägten, Kultur der modernen Berliner vorkommt. Aber wie weit soll das Ganze noch gehen? Täglich werden ca. 3 antisemitische Straftaten begangen, so eine Statistik aus dem Jahr 2017 – Tendenz steigend. Ist man da als jüdischer Mitbürger überhaupt noch sicher in der – eigentlich doch so toleranten – Berliner Welt? Kann ein Bürger nachts nicht einmal mehr andere Mitbürger nach einer Zigarette fragen, ohne dass man ihn wegen eines Davidsterns an der Halskette zusammenschlägt?
Es stellt sich langsam sogar die Frage, ob Berlin die Sicherheit von Juden noch gewährleisten kann, so viele Vorfälle wie es tagtäglich gibt. Antisemitismus in Berlin ist nichts Neues aber es scheint kaum etwas dagegen getan zu werden. „Schande“ rufen, aber nichts unternehmen – das passiert aktuell in Berlin. Es sollte nicht mehr weggeschaut sondern gehandelt werden, andernfalls endet Berlin wie Deutschland am 9. November 1938. Jeder Mitbürger jeder Religion soll in diesem Land frei leben können, ohne Angst haben zu müssen verfolgt zu werden – die aktuellen Zustände zeigen uns aber, dass genau das, vorallem bei der jüdischen Bevölkerung, nicht der Fall ist. Ein Jude kann sich kaum noch frei zu seiner Religion bekennen.

1 Antwort

  1. jonesthecapitaist sagt:

    Tja Multikulti at its best

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