APOLLO TV: Das Elektroauto ist eine rückschrittliche Technologie

46 Antworten

  1. Jürgen Wondzinski sagt:

    @Frank Grossfuss: Sie fragten „Sind Sie Tesla-Verkäufer“: Nein ist er bestimmt nicht, denn es gibt lustigerweise weltweit keine Telsa-Autohäuser, Tesla-Händler und somit auch keine Tesla-Verkäufer. Wir sind im Jahre 2019, und Tesla verkauft seine Autos direkt, nur über ihren eigenen Online-Shop. Weltweit. Und überall zum selben Preis (nur berichtigt um event. Zölle und Transportkosten). Daher braucht es keine windigen Auto-Verkäufer, die mit Rabatt-Anbiederungen alte Benziner-Dreckschleudern loswerden wollen (siehe Mercedes Kampagne „Nur noch 1 Jahr den Smart mit Verbrenner“)
    Aber dafür gibt es noch immer ca 250.000 Tesla-Kunden, die geduldig auf die Auslieferung warten (190.000 wurden schon ausgeliefert). Tesla produziert inzwischen mehr als 1000 EAutos pro Tag, hat inzwischen 45.000 Beschäftigte. Die Model3 Produktion für Europa (und damit auch Deutschland) hat gerade heute begonnen.

    Und egal welche Schein-Argumente Sie noch herbeifabulieren wollen: Sollte es Ihnen nicht zu denken geben, daß selbst VW schon das Ende der Verbrennermotoren festgelegt hat? Die Zukunft ist EAuto, und der Wiederverkaufswert der heute noch gekauften Verbrenner ist folglich eher gegen Null tendierend. Wer wird in 10 Jahren noch nen gebrauchten Verbrenner kaufen, wenn die Tankstellen zurückgebaut sind, Benzin wesentlich mehr kosten wird?

    • Frank Grossfuss sagt:

      Der „Tesla-Verkäufer“ war natürlich ironisch gemeint – aber um das zu bemerken, erfordert es eine gewisse Sensibilität.
      Ihre Hellseherei in Ehren, aber es sollte Ihnen bewußt sein, dass meine Argumente hinsichtlich eines flächendeckenden Ladenetzes und dessen Energieversorgung keineswegs ein „fabulieren“, sondern ein konkretes Problem ist.
      Und bei dem Hype der Automobilindustrie hinsichtlich E-Auto sollte jedem klar sein, dass hier in erster Linie das Fördergelder-Pferd geritten wird.
      Wer sprechen uns in den besagten 10 Jahren wieder…

    • Erik Wolter sagt:

      Mal abgesehen von allen anderen Aspekten ist es so, dass der Fahrer und alle Beifahrer im Elektroauto in einem enormen elektromagnetischen Feld sitzen. Durch den riesigen Batterieblock ist damit nicht mehr zu spaßen. Das betrifft natürlich nicht nur den Tesla. Aber auch hier, kann nicht sein was nicht sein darf: genau wie bei der Funktechnik bei den Smarphones wird dieser Aspekt schlicht totgeschwiegen.

  2. SebvBrandt sagt:

    @Frank Grossfuß
    Nein, bin ich nicht. Bin beruflich in einer ganz anderen Ebene unterwegs. Bin nur unglaublich auf die innovative Zukunft gespannt und möchte gern so viel es geht davon selbst mit erleben. Verfolge die Entwicklung der E-Mobilität aktiv seit gut 20 Jahren und fahre nun selbst seid 13 Monaten elektrisch. Thats all.

  3. Volkmar Schmidt sagt:

    Herr Grossfuss, sie sollten etwas seriöser Recherchieren, denn alleine, die von Ihnen ermittelte Anzahl von Teslaladestationen von 15 Ladestationen stimmt in 2018 längst nicht mehr. In Nord-Süd Richtung gibt es mehr als in Ost-West Richtung. Und es wären schon viel mehr Ladestationen, wenn Deutschland durch die Lobbybelastete Ladesäulenverordnung, den Ausbau stark verhindert hätte. Was Ihre Behauptung des Stromes aus Braunkohlekraftwerken, auch hier würde sich eine bessere Recherche Ihreseits auf die Korrektheit Ihrer Behauptungen positiv auswirken. Zum einen lassen sich die Abgase eines Kohlekraftwerks besser kontrollieren als die von Millionen Verbrennern und zum anderen wurden dieses Jahr 30% des Stromes zu einem Negativpreis zum Beispiel nach Österreich verkauft. Würde Deutschland das unterlassen sind keine kohlebasierte Stromimporte, egal aus welchem Land , notwendig.

    • Frank Grossfuss sagt:

      Herr Schmidt, wenn sie mir die stabile, flächendeckende Ladenetzfrage (also auch auf dem Lande und der Autobahn) und die Frage der Stromspeicherung beantworten können, anstatt in den Krümeln zu suchen, können wir weiter diskutieren.
      Mit der vielbejubelten E-Mobilität wird populistisch das Pferd von hinten aufgezäumt.

  4. Jürgen Wondzinski sagt:

    Einfach mal nen Test machen: Nimm zwei Garagen, in eine ein EAuto, in die andere einen Benziner (gerne auch Diesel) stellen, Türe zu und Motor an. Na? Komm mir nicht mit „Macht doch kein Mensch“. Doch. Macht jeder, der ein Verbrennerauto fährt. Nur, dass er eben nicht nur die Garage vergiftet, sondern unser aller Luft. Und du, als junger Mensch, willst das gutheissen?
    Dazu noch die unzähligen Umweltkatastrophen der Ölindustrie (Fakten: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_bedeutender_%C3%96lunf%C3%A4lle )
    Auch sowas ist dir als junger Mensch schnurz-egal?
    Na, dann ist ja unsere Zukunft in besten Händen….

  5. E-Driver sagt:

    Leute, es heisst Energiewende und nicht Elektrizitätswende. Ein Elekroauto benötigt mindestens dreimal weniger Primaärenergie. Elektrizität kann Lokal produziert werden und muss nicht tausende Kilometer transportiert werden. Es stinkt nicht und ist leise. Macht unheimlich Spass und kann zuhause, im Büro oder beim einkaufen betankt werden. Dieses Video zeigt eines ganz deutlich, es wurde erkannt, das das heutige Elektroauto den Verbrenner überholt. Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.

    Mahatma Gandhi

    • Frank Grossfuss sagt:

      Aha, Elektrizität kann also lokal produziert werden – nachts und bei Windstille?
      Am besten mit Diesel-Aggregaten, denn von Stromspeichern hört man weit und breit nichts.
      Vom Strombedarf von z.B. 1 Mio E-Autos (oder mehr) will ich gar nicht reden.

  6. SebvBrandt sagt:

    Interessantes Video. Auch spannende Fakten aus der Vergangenheit. Leider nicht von allen Seiten berücksichtigt. Gerade was das Potential der Entwicklungen betrifft und im Vergleich der Fahrzeuge die benötigten Ressourcen zur Kraftstoffgewinnung (Strom, Diesel, Benzin). TESLA zeigt es geht, die deutsche Autoindustrie hat, trotz großer Ankündigungen von schon vor 10 Jahren, leider nichts getan und macht nun mehr mit Betrug auf sich aufmerksam. Das Potential der Verbrennermotoren ist annähernd ausgeschöpft. Die E-Mobilität ist aus den Startlöchern und hat unglaubliches Potential in der Zukunft. Sei es Reichweite, Speichermedien, Ladeleistung oder Stromgewinnung aus Wind Wasser und Sonne. Die Generationen ab 2010 werden damit auf wachsen.

  7. Stefan sagt:

    Dieser Artikel ist für mich ein weiteres Indiz das unser Schulsystem dringend reformiert werden muss.
    Wie kann man nur so einen einseitigen Unsinn berichten.

    Bevor ihr sowas glaubt informiert auch bitte mal woanders – hier eine Veröffentlichung die sehr detailliert viele Fragen der eMobilität aufgreift und „sachlich“ beantwortet –> http://homepage.hispeed.ch/martin_rotta/Mythbuster-Elektroauto-Rotta.pdf

  8. Joel Ries sagt:

    Was für ein Schwachsinn. Der Mensch sollte doch mal Recherche betreiben und die Wahrheit sagen, und nicht so ein Schmarn

  9. Matt Paul sagt:

    Fairerweise sollte man berechnet haben, daß die Produktion und Distribution von Benzin und Diesel auch mit erheblichem Energieaufwand verbunden ist — bevor er ins Fahrzeug getankt werden kann.

  10. Raubtierkapitalist sagt:

    Was für eine irre Aufregung, weil da jemand der Öko-Propaganda widerspricht…

    Outet ihn direkt an der Schule und schmeißt ihn raus! Der ist doch pro-Lungenkrebs der Typ! Menschenfeind!

  11. Der Waidler sagt:

    Nette Seite hier! Schön, wenn junge Leute noch Beiträge machen, die fundiert sind und nicht nur von Haltung und Gutsein handeln. Echt ein Lichtblick.

  12. Martin walter sagt:

    Öl verbrennen ist schon sehr geil. Ich heize den Winter über alle Räume auf 26 grad, und lass alle Fenster gestellt. Allen 8 Autos die ich habe wutde der Kat entfernt, und beim einkaufen lasse ich immer den Motor laufen, damits im Winter schön warm bleibt und im Sommer schön kühl. Schön das Ihr alle gleich denkt.

  13. UliBrand sagt:

    Hallo Herr Gartmann,

    der „Bubi“ hat (leider) Recht. Das schreibe ich als tumber Elektro-Ingenieur, der sein Diplom an der TU München erhalten hat. Besagte Technische Universität berechnete, dass wenn zu viele E-Autos gleichzeitig laden, es zu flächendeckenden Stromausfällen kommen kann. Für eine E-Auto-Quote von 100 Prozent berechnet die TU München über 650 Ausfallstunden.

    Die Materie ist komplexer als viele meinen. Ohne umfassende Betrachtung des gesamten Lebenszyklus eines Fahrzeugs kann es zu keiner vollständigen Darstellung der Umwelteffekte von Transportsystemen kommt.

    Ergänzend:
    Eine neue schwedische Studie hat festgestellt, dass die Produktion von Lithium-Ionen-Batterien mit einer hohen Umweltbelastung in Form von Emissionen einhergeht: So entstehen bei der Produktion pro kWh Lagerungskapazität der Autobatterien rund 150 bis 200 Kilogramm Kohlendioxid-Äquivalente. Bei dem Tesla Model S mit 100 kWh an Kapazität sind das umgerechnet 17,5 Tonnen CO2. Laut Studie kann ein Pkw mit fossilem Brennstoffantrieb acht Jahre lang gefahren werden, bevor er die Umwelt so stark belastet, wie die Produktion eines Lithium-Ionen-Akkus für den Tesla Model S.

    Der „Fortschritt“ bei den US-Amerikaner und Chinesen geht aber auch einher mit massiver Nutzung und Ausbau von Kernergie.

    Laut einem aktuellen Bericht vom SRF bieten nur
    BMW i3,
    Hyundai Ioniq
    umd Mitsubishi iMiev zu wirtschaftlichen Preisen Ersatzbatterien an. Bei BMW lassen sich sogar einzelne Module tauschen.
    Nissan Leaf, Opel Ampera-e, Peugeot iOn und
    Tesla ModelS wollten sich auf Nachfrage nicht äußern.
    Erwähnenswert: Die Ersatzbatterie eines Peugeot iOn kostet 19’800 Franken. Fast der aktuelle Preis eines Neuwagens.

    • SebvBrandt sagt:

      Werter UliBrand,
      ich wundere mich über Ihr Diplom. Generell sollte dies bedeuten, dass Sie in der Lage sind Themen umfangreich zu analysieren.
      Punkt 1 – potentielle Stromausfälle
      Dieses Szenario ist eher unwahrscheinlich. Um den allgemeinen Alltagsbedarf an Reichweite (Die durchschnittlichen zurückgelegten Strecken liegen pro Tag bei 47,5km, wobei es je nach Angaben zwischen rund 35km und 60km schwangt) zu erhalten, reicht es ein E-Auto ganz normal an der Schuko Steckdose zuhause zu laden. Zusätzlich wird generell nicht mit 100% aller E-Autos gerechnet welche zeitgleich über Nacht laden. Der potentielle Mehrbedarf kann örtlich durch abgeschaltete Windanlagen und Speichersysteme schon heute problemlos gedeckt werden.

      Punkt 2 – die schwedische Studie
      Diese wurde längst zurück genommen, da viele Einflüsse und Entwicklungssituationen nicht berücksichtigt wurden. Besipiel Gigafactory, welche in absehbarer Zeit 100% des Stroms zum Betreiben der Fertigungsanlagen aus Sonnenenergie gewinnen wird.

      Insgesamt richtig erkannt, ein sehr komplexes Thema. Angefangen damit, wie viel Energie gebraucht wird von der Gewinnung des Erdöls, den Transport zur Raffinerie, der Herstellung von Kraftstoff (Benzin oder Diesel) über den Transport bis hin zur Tankstelle und letztendlich der Kraftstoff im Auto landet. Allein mit der hier verbrauchte Energie für nur 1l Diese würde ein E-Auto bereits 100km fahren können. Potentiell sogar mehr, leider haben auf Nachfrage Raffinerien ihren Stromverbrauch bisher nicht offen gelegt. Insgesamt hat das Entwicklungspotential der Verbrenner sein Zenit erreicht und die Entwicklung des elektrischen Antriebs sowie das Potential der erneuerbaren Energien fängt gerade erst an.

  14. Rico Venus sagt:

    Guter Beitrag zum E-Auto von Apollo TV! Meiner Meinung nach erfüllt sich dadurch keiner der Träume links orientierter Apokalyptiker – das ganze wird solange Fördermittel fließen gepuscht und verschwindet danach so schnell wie Solar, Gezeitenkraftwerke uvam. vom Radar.

  15. Batterien müssen aber auch aufgeladen werden!
    Und bei den (nicht) vorhandenen Ladestationen ist für die Planung einer 500 km Urlaubsfahrt ein profunder Logistiker nötig.
    Um flächendeckend Ladestationen zu installieren, müsste ganz Deutschland umgegraben werden – von den Kosten ganz zu schweigen.
    30 E-Autos gleichzeitig an einer Schnellladestation benötigen die elektrische Leistung eines ICE mit 800 Sitzplätzen.
    Dazu kommen nicht kompatibele Stecker- und Bezahlsysteme.
    Bedingt durch die Ladezeiten wird die Nutzung einer öffentlichen Ladestation für den samstäglichen Einkauf nicht möglich – Lidl und Edeka schließen um 22:00 Uhr.

    • SebvBrandt sagt:

      Frank Grossfuss, Ihnen fehlen durchaus Informationen. Diese Technik steht durchaus noch in den Startlöchern, aber wir wären schon viel weiter. Die deutsche Autoindustrie hat schon vor 10 Jahren den Umschwung angekündigt und E-Autos vor gestellt. Taten folgten leider nicht. Tesla zeigt konsequent die Funktionalität. 500km kann man mit dem entsprechenden Fahrzeug durchaus schon am Stück fahren. Generell fahren die meisten Familien keine 500km am Stück durch, sondern machen nach 3h oder 300km eine Pause. I.d.R. 30min bis 45min (Zigarettenpause, WC, Essen, Hund gassi, Beine vertreten, Windel Wechseln usw) und diese Zeit reicht aus um ein E-Auto effektiv zu laden. Sicher gibt es in Deutschland noch immer Probleme mit der deutschen Ladeinfrastruktur, Ladeleistung und den Bezahlsysthemen. Aber nicht weil es nicht funktioniert, eher weil sich die Autolobby nicht drum bemüht hat und eher die Kundschaft betrügt. Und wieder, Tesla zeigt es geht!

      • Frank Grossfuss sagt:

        Hr. Brandt, wem hier Informationen fehlen, sei dahingestellt.
        Die Technik der E-Mobilität wird, mit viel werbewirksamen (Politiker-)Geschwätz, von hinten aufgezäumt in dem die fehlende Lade-Infrastruktur quasi ignoriert wird – für deren Installation noch einige Jahrzehnte ins Land gehen dürften (siehe BER).
        ALDI bietet ja auch nicht mit leeren Regalen Sonderangebote an.
        Und was nützt eine Fahrleistung von 500 km, wenn dann der Stecker oder die Bezahlkarte an der Ladesäule nicht passt?
        Aber natürlich ist es einfacher, auf die Autolobby zu schimpfen.

        • SebvBrandt sagt:

          Nach dem Golfkrieg und der Ölkriese wurde 1990 von der CARB bereits ein Gesetz verabschiedet, um in Stufen die Emmissionen und den Verbrauch der Fahrzeuge runter zu regeln. 1991 begann BMW mit dem E1 darauf zu reagieren, leider nicht konsequent. 1993 griff VW und Mercedes Ideen auf, haben aber nichts bis zur Serienreife gebracht. Bis 1996 haben verschiedene Autohersteller vorsichtig in die Entwicklung investiert. Die CARB-Gesetzgebung wurde gelockert um den Herstellern mehr Möglichkeiten zu lassen. Erst 10 Jahre Später spielten Mercedes, VW und Co ihre „Trumpfkarten“ aus und präsentierten neue E-Modelle. Dies sei die Zukunft und wir bringen sie zum Verbraucher hieß es. Letztendlich haben alle Autohersteller nur geredet und in diesem Sektor nichts Konsequent im Gesamten durch gezogen. Sie hatten genug Zeit hier sich natürlich auch um die Ladeinfrakstruktur zu kümmern. Aktuell ist die Ladeinfrastruktur mittelmäßig, nicht einheitlich, unübersichtlich. Das ist absolut korrekt. Aber Tesla zeigt nunmal es geht auch anders. Ohne Probleme laden, schnell laden, ausreichend laden. Warum kann ein technologisches Land wie Deutschland mit seinen so hoch gepriesenen Autoherstellern das nicht? Ja, es ist einfach hier auf die Autolobby zu schimpfen. Sie haben betrogen, dass steht außer Frage. Die Politik kuscht leider zu arg. Viel viel weiter könnten wir sein. Beispiel BMW i3 mit Range extender, ein zwei Zylinder Verbrennermotor. Dennoch bekommt BMW 100% Elektroförderung vom Staat dafür. Warum? Weil der Motor den Wagen nicht direkt antreibt, sondern weil er Strom für die Batterie erzeugt – was für ein Witz. BMW, Audi, VW, Daimler und Porsche haben 2009 bis 2012 ca. 45mio EUR Subventionen aus Steurgelder für die Entwicklung der E-Mobilität erhalten (Quelle: BAFA, statista). 6 Jahre sind rum, eine Zeit in der noch mehr Gelder flossen und das ohne zufriedenstellende Ergebnisse. Jetzt, wo ein kleiner, neuer und innovativer Hersteller zeigt es geht und wie es geht und seinen Weg konsequent durch zieht, obwohl er abgetahn und belächelt wurde, jetzt versucht die deutsche Automobilindustrie irgendwie noch mit auf zu springen. Zusammenfassend sehe ich hier keinen Punkt, den ich positiv für die Autolobby verbuchen könnte. Sie hatten Zeit aber haben nur geredet und nebenbei beschissen. Aber ich schweife ab. Hier eine Übersicht zum Tesla Ladenetzwerk: https://www.tesla.com/de_DE/findus#/bounds/65,55,34,-11,d?search=supercharger&name=Europe
          Ohne Probleme ist es möglich von z.b. Norwegen über Dänemark, Deutschland, Niederlande, Belgien, Frankreich bis nach Spanien zu fahren. Gut 6000km, das reicht an Strecke für ein Urlaub. NewMotion ist in Deutschland auch sehr gut bereits auf gestellt, nicht gerade mit der Ladeleistung von Tesla, aber es reicht. Stecker sind oft Typ3 Einheitlich. Ich habe 2 Stecker für Ladesäulen, mehr hab ich nie gebraucht. Innogy wird hoffentlich konsequent weiter arbeiten und somit in nur 2-3 Jahren flächendeckend eine gute Versorgung mit entspechender Ladeleistung zu schaffen.

          • Frank Grossfuss sagt:

            Die Karte des Tesla-Ladenetzwerkes sieht gut aus – bis man sie auf Deutschland vergrößert.
            Dann sieht man nämlich gerade mal ca. 15 Ladestationen, verfügbar nur in vereinzelten Großstädten.
            Ein flächendeckendes Ladenetz in 2-3 Jahren ist reines Wunschdenken.

          • Frank Grossfuss sagt:

            Nachtrag:
            Wenn Auto-Manager ungerechtfertigt Subventionen abgreifen, dann ist das zwar legal aber nicht legitim – aber dafür werden sie bezahlt.
            Es ist nicht ihre Schuld, wenn auf der anderen Seite des Tisches politische Experten mit abgebrochenem Studium der Geschwätzwissenschaften sitzen.
            Soll ein Manager dem Vorstand erklären, dass das Unternehmen auf zig-Millionen Fördergelder verzichtet?

  16. Michael Craiss sagt:

    Gut gebrüllt Löwe! Leider nur laut und nicht sehr hilfreich.
    Die gesamte Argumentation geht an der eigentlichen Frage vorbei: Womit fahren die tollen Verbrenner im Jahr 2045 wenn das globale CO2 Budget aufgebraucht ist und niemand mehr auch nur eine einzige Tonne CO2 emittieren sollte? Weder zum Auto fahren noch zum Heizen oder für sonstige Dienstleistungen? Da wäre ein Auto mit noch so geringer Elektroreichweite immer noch sehr viel besser als gar keins. Meinetwegen geht das auch mit Wasserstoff, Methan oder Power2Fuel. (Nur für die letztgenannten wird man sehr viel mehr regenerative Energie brauchen.)

    Ihr habt’s noch immer nicht geschnallt. Es ist fünf nach zwölf! In 30 Jahren ist die Party vorbei. Aber meinetwegen können wir uns auch noch ein paar Jahre an unbrauchbare Technologie klammern, ich bin bis dahin wahrscheinlich eh schon tot. Aber sagt nicht zu euren Kindern, ihr hättet davon nichts gewusst!

    P.S.: Die Sache mit dem Gesamtwirkungsgrad solltest Du mal vorrechnen und dann auch gleich mit dem umwerfenden Wirkungsgrad eines Verbrennungsmotors fernab vom optimalen Betriebspunkt vergleichen 🙂

  17. pony hof sagt:

    Wenn das so weitergeht, behält der alte Kaiser vielleicht doch recht: Die Zukunft gehört wieder dem Pferd (resp. Eselskarren)…

  18. Andreas Gartmann sagt:

    Der Bubi hat doch keine Ahnung.
    Die Verbrenner verbrennen früher oder später. Die Sonne brennt immer und ist kostenfrei. Der Wind und die Meere auch. Die Fossilen Brennstoffe dagegen nicht. Sie sind endlich. Man muss es nur richtig anstellen. Dann klappt das auch. Die Akkus von den Elektroautos kann man recyclen. Das macht man auch schon. Nur die Deutschen Automobilhersteller sind hier meilenweit hinterher. Siehe Tesla oder die Chinesen. Ab 2019 geht es erst richtig los. Ihr werdet sehen. Warum verschließen sich nur so viele vor den richtigen Innovationen. Soll man bei den alten Kamellen bleiben? So wie früher Nokia und Kodak? Der Elektroantrieb ist im Moment das Beste. Und der Wirkungsgrad erst. Wer es nicht glaubt der muß erst Mal ein Tesla Model S fahren. Garantiert denkt er danach anders. Wie heißt es so schön. Was man nicht kennt das scheut man. Schöne Zeit noch.

    • Frank in ZA sagt:

      “ Die Sonne brennt immer und ist kostenfrei.“

      Deshalb ist der deutsche Strom auch der guenstigste auf dem europaeischen Kontinent. Oder?
      Und das, obwohl die ‚installierte Leistung‘ schon riesig ist, hat ‚Oekostrom‘ einen verschwindend geringen Anteil an der Stromerzeugung. Von den umwelttechnischen Sauereien bei Wind- und vor allem Solaranlagen mal abgesehen. Soviel Energie zu erzeugen, dass wirklich die meisten Autos elektrisch fahren koennen, waere schon mit Atomkraftwerken eine riesige Herausforderung. Einfach utopisch, dies mit Sonne und Wind erreichen zu wollen.

  19. Tho sagt:

    Ne, der eAuto Beitrag ist ja nun ganz falsch, völlig falsch.
    Wie kann man als Schüler so einen Unsinn verfilmen ?
    Die Abgase der Verbrenner enthalten krebserregende Substanzen, es sind nicht nur CO2 und Stickoxide…
    Der Strom wird zunehmend mit Wind und Sonne produziert, man muss nicht warten bis die Stromerzeugung 100% regenerativ ist, Mobilität und Stromerzeugung sind zwei unterschiedliche Bereiche und Baustellen.

    • Johannes Dahlmeyer sagt:

      1. Mit „Krebserregend“ wäre ich sehr vorsichtig. Heutzutage wird uns alles als Krebserregend verkauft. Mal Abstand von dieser deutschen Unart nehmen, überall den Tod zu sehen (EHEC, Glyphosat, Stickoxyde). 2. Ja, zunehmend wird der Strom mit Wind und Sonne produziert. Unsere Energiewende ist jedoch ein derart fehlschlagender Witz, dass du niemals den Energiehaushalt einer BRD abdecken wirst. Da brauchst du eben Atom, und da wir das ja auch nicht wollen, Kohle. Klar, grundsätzlich sind Ölvorkommen endlich. Aber wo werden wir noch was finden? Die Prognosen über das Ende der Fossilen Brennstoffe verschieben sich immer weiter nach hinten, und wenn wir in 40 Jahren doch mal beginnen, weiter ins Weltall vorzustoßen: Auf Asteroiden und Planeten finden sich viele Rohstoffe. Selbst, wenn wir von den fossilen Abstand nehmen, ist der Elektromotor auch nicht die einzige Lösung. Was ist mit Wasserstoff z.B.? Das E-Auto ist eine von oben herab verordnete Technologie, die uns als die einzige, alternativlose Zukunft angedreht werden soll.

    • Frank Grossfuss sagt:

      Wieso sind Mobilität und Stromerzeugung unterschiedliche Baustellen, wenn das eine vom anderen abhängig ist?
      Und die 100%ige Stromerzeugung wird an den eigenen Befürwortern scheitern, die nach dem St. Florians Prinzip Windmühlen und Stromtrassen vor dem eigenen Häuschen nicht akzeptieren – nur beim Nachbarn.

    • Gerald sagt:

      Nicht ein Argument des jungen Mannes widerlegt. Nicht eines. Man behauptet einfach der Strom wäre irgendwann Öko und dann wird das auch was. Die Dummheit mit den Krebs erregenden Substanzen, die aus den bösen Diesel auspüffen den Tod bringen, will ich gar nicht mehr kommentieren. Sie sehen wohl auch Chemtrails am Himmel.

      • Frank Grossfuss sagt:

        Und das schärfste:
        Der Strom für das aufladen der E-Auto-Batterien kommt noch für sehr lange Zeit aus dreckigen Braunkohlekraftwerken, sogar importiert aus Polen.
        Den Unterschied zwischen einem Autoauspuff und einem Kraftwerkschlot muss mir mal jemand erklären.

        Bei der Gelegenheit:
        Warum sind im Straßenverkehr 40 Mikrogramm / cbm gesundheitschädlich – aber laut Arbeitsstättenverordnung bei einem Industriearbeitsplatz 950 zulässig?
        Und da bei einem Adventkranz, bei dem 4 Kerzen brennen, Werte bis 80-100 erreicht werden, dürfte die deutsche Nation am 4. Advent dahingerafft worden sein.

        • SebvBrandt sagt:

          Tesla nutzt 100% Wind, Wasser und Solarenergie am Supercharger. Aber ich erkenne Feldsteinignoranz. Btw. … Tesla hat in Deutschland 79+/- 2/3 Supercharger aktuell. Im Durchschnitt alle 70km einer entlang der großen Hauptstrecken und großen Städte.

  20. Helmut Peuser sagt:

    http://apollo-news.net/iran-startet-manoever-im-persischen-golf/

    Die in vorstehendem Beitrag erwähnte „Ölwaffe“ ist das stärkste Argument für Elektroautos. Danach kommt schon gleich der Spass am Fahren. Abgesehen davon: Zustimmung!!!

  21. Danke schön für den tollen Spot!

  22. Danke für den wunderbaren Spot! Hat mir viel Vergnügen bereitet!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.