Antizionismus, der gesellschaftsfähige Judenhass

Von MAX ZIMMER | Die Gleichstellung Israels mit dem NS-Regime ist zynischer Judenhass, der sich in der „Israel-Kritik“ widerspiegelt.

Die Feinde des israelischen Staates verstecken sich heute hinter dem Wort “Antizionismus“.
Dieser angeblich total legitime Begriff soll dazu dienen, den latenten Judenhass im Nahost-Konflikt als vermeintlich harmlose Kritik zu tarnen.
Einzelne Handlungen des Staates Israel werden genommen und generalisiert. Aus sogenannter “Kritik“ wird eine Generalverurteilung des jüdischen Staates.
Die “Free Palestine“-Rhetorik soll suggerieren, dass die Israelis an allem Schuld und die bösen Aggressoren sind und durch die Apartheids-Propaganda wird das Existenzrecht Israels unterschwellig in Frage gestellt.
Aus den arabischen Fundamentalisten, die im zweiten Weltkrieg noch an der Endlösung der Juden Frage beteiligt waren und mit den Nazis kooperierten, werden unschuldige Opfer. Aus den Überlebenden des Holocausts, die nach der UN-legitimierten Staatsgründung Israels einen arabischen Angriffskrieg abwehren mussten, werden “Unterdrücker“ und “Besatzer“.
Die Gleichstellung der israelischen Regierung mit dem NS-Regime ist nur eine Manifestation dieses zynischen Judenhasses, der sich in der „Israel-Kritik“ widerspiegelt.
Damit wir uns nicht falsch verstehen: Kritik ist nichts schlimmes.
Kritik.
Aber die Methoden des Antizionismus gehen über jegliche sachliche Kritik hinaus, und mutieren zu einer ideologischen Generalablehnung Israels, welche unweigerlich in Judenfeindlichkeit mündet bzw. aus Judenfeindlichkeit resultiert.
Die vollkommen undifferenzierte und geschichtsrevisionistische Darstellung Israels als geborenen Bösewicht, der von Anfang an nur zum Ziel hatte, die armen Araber zu ärgern ist keine Kritik.
Das ist Propaganda.
Jeder der das Ammenmärchen von den, im eigenen Land von Israel unterdrückten, Palästinensern verbreitet, ist kein Aufklärer, sondern ein Propagandist.
De facto ist die Hamas eine Terrorgruppe aus radikal-islamische Fundamentalisten, die Juden als Parasiten und Feinde sehen, und sie ganz in goebbelscher Tradition ausrotten wollen. Unterstützt wird sie vom iranischen Regime, das die Juden “ins Meer treiben“ will.
Den Antisemitismus in der arabischen Welt zu leugnen ist fast so ignorant, wie den Holocaust selbst zu leugnen.
Die antizionistische Rhetorik heute ähnelt in vielem der antisemitischen Hetze damals.
Nach ’45 soll also keiner sagen, er hätte es nicht gewusst…

5 Antworten

  1. Raubtierkapitalist sagt:

    Radiobeitrag zum Buch „Vereinte Nationen gegen Israel“

    https://www.mena-watch.com/radiobeitrag-zum-buch-vereinte-nationen-gegen-israel/

  2. Thorben Meyer sagt:

    Guter Text. Kleines Detail noch: Wenn man sich die Lackierung und Bewaffnung des Jets anschaut, sieht man, dass es kein israelischer sein kann.

    • Max Zimmer sagt:

      Danke für die Anmerkung, aber das Bild ist selbstverständlich nicht von uns erstellt, sondern von der “BDS“ Bewegung übernommen.

  3. le chaim sagt:

    Bravo. Klare, wahre Worte!
    Dieselben Leute, die nicht müde werden, Holocaust-Gedenkstätten zu besuchen und „den Anfängen wehren“ zu wollen, werfen ausgerechnet den Juden Nazimentalität vor. Unfassbar! Juden werden von ihnen nur als historische Opfer akzeptiert – wehren sie sich, erneut zur Schlachtbank geführt zu werden, nennt man sie plötzlich „Israelis“ und seinen erneut aufflammenden (aber unbewussten!) Antisemitismus „Israel-Kritik“oder eben Antizionismus.
    Henry M. Broder formulierte es in einem seiner harmloseren Kommentare zum Thema einmal so: „Es macht viel mehr Spaß, um die toten Juden zu trauern, als den lebenden beizustehen.“

  4. Raubtierkapitalist sagt:

    Btw: Moshiach Oi! Jüdischer Punk aus den Staaten mit angenehmen Texten.

    (erase) Amalek!

    https://moshiachoi.bandcamp.com/track/amalek

    Sympathische Typen. Kann alle drei CDs empfehlen. Gibt’s auf Bandcamp zu kaufen.

    Doku: Moshiach Oi – Punk Rock Jews

    https://m.youtube.com/watch?v=0XD1afveI1s

    Wikipedia

    https://en.m.wikipedia.org/wiki/Moshiach_Oi!

    Von meinem Smartphone aus der Kneipe gesendet

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