AKK und Göring-Eckardt wollen koalieren

Von LIANA | Bei einem Doppelinterview äußerten sich die Grünen-Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt und die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer positiv, bezüglich der Option einer schwarz-grünen Koalition.

Die Umfragen zeigen es: momentan sind die Grünen im Aufschwung. Da würde der politisch-versierte Deutsche doch vermuten es würde logischerweise zu einer Rot-Rot-Grünen Koalition kommen, nach der Ära Merkel. Zumindest, wenn die Grünen in der Verantwortung stehen würden eine Regierung zu bilden. Keiner würde je auf die Idee kommen, dass eine doch eigentlich wert-konservative, wirtschaftsliberale Partei mit einer links-autoritären Partei koalieren könnte. Doch so sieht die Lage in Deutschland momentan aus. Kramp-Karrenbauer sowie Göhring-Eckardt äußerten sich beide nicht abgeneigt gegenüber dem Gedanken so eine Verbindung einzugehen.

Doch was hätte das für Folgen?
Erstmal würden beide Parteien ihr Profil vollkommen verlieren, wenn das nicht schon längst der Fall ist. Aus diesem Grund würden Wähler sich andere Parteien suchen, die ihre Interessen auch deutlich vertreten, was schnell zu „Ränderflucht“ führen kann. Schließlich will kein konservativer CDU-Wähler, die CDU wählen, wenn er weiß, dass es mit einer schwarz-grünen Regierung enden könnte.

Göring-Eckardt geht sogar so weit und sagt, dass diese Unterschiede dem Land helfen könnten: „Dass Grüne und Union im Parteienspektrum weiter auseinanderliegen als SPD und Union, könnte dem Land guttun, weil es zu mehr Zusammenhalt führt.“
Was ich hier aber sehe, ist nur ein weiterer Höhepunkt der monotonen Parteienlandschaft Deutschlands, die es dem deutschen Wähler immer schwerer macht sich zu entscheiden, da man nie weiß welche Standpunkte diese oder jene Partei wirklich vertritt.

1 Antwort

  1. karlchen sagt:

    Können sich nicht endlich mal die konservativen Kräfte in der CDU bündeln und diesem Unsinn ein Ende setzen?