AfD überdurchschnittlich häufig von Angriffen betroffen – sinkt die Hemmschwelle?

Von LUCY | Rund acht Monate vor der Landtagswahl in Sachsen kursieren im Internet zahlreiche Aufrufe, der AfD die Monate bis zur Wahl „so unangenehm wie möglich“ zu machen.

Die Liste von Angriffen auf die AfD in den vergangenen Wochen ist lang: So machte nicht nur dir Attacke auf den Bremer AfD-Landeschef Magnitz Schlagzeilen. Auch ging in der Silvesternacht eine Farbbombe am Riesaer AfD-Büro hoch und in derselben Nacht zerstörten Unbekannte die Eingangstür der Geschäftsstelle in Freiberg. Anfang Januar detonierte eine Bombe vor dem Döbelner AfD-Büro, welches daraufhin in Brand geriet. Vor allem der Fall Magnitz zeigt, dass die Hemmschwelle, nicht nur Einrichtungen der AfD, sondern auch deren Mitglieder anzugreifen, sehr gering ist.

Ausgehend von den Zahlen des sächsischen Landeskriminalamts lässt sich feststellen, dass AfD-Einrichtungen in Sachsen viel häufiger von Angriffen betroffen sind als die Einrichtungen anderer Parteien. So sei die AfD seit 2014 143-mal Opfer von Angriffen geworden. Am zweithäufigsten war die Linke mit 88 Angriffen betroffen. Die Schwere der Angriffe variiere stark, so Carsten Hütter, Vizechef der sächsischen AfD-Fraktion. In den anderen ostdeutschen Bundesländern ist die Lage ähnlich.

Heute melde man nur noch schwerwiegende Vorfälle. Häufiger als Bombenanschläge seien Steinwürfe gegen Fenster oder das Besprühen von Wahlplakaten oder Fensterwerbung. Häufig werden solche Fälle nicht aufgeklärt.

Linksextreme Kräfte, die denken, sie könnten mit Gewalt bewirken, dass Wähler ihr Kreuz anderswo machen und sich dadurch als „Verteidiger der Demokratie“ fühlen, stellen für genau diese Demokratie eine Gefahr dar.

3 Antworten

  1. Optimistischer sagt:

    Mit Deinen Beiträgen bin in sehr zuversichtlich, dass es doch noch vernünftige Meinungen neben dem Links-grün versifften Mainstream existieren. Daumen hoch !

  2. nordseeschwalbe sagt:

    Der Hammer: Der Anschlag auf das AFD-Büro in Sachsen geht als rechte Straftat in die Statistik ein! https://freie-presse.net/sachsen-anhalt-attacke-afd/

  3. karlchen sagt:

    Gruseliges Bild!
    Aber stimmt schon, man hat den Eindruck, dass die Hemmschwelle sinkt – im Kampf gegen „Nazis“ ist eben alles erlaubt.
    Und ich glaube außerdem, dass man auf höherer Ebene fieberhaft daran arbeitet, die AFD verbieten zu lassen. Das wird das finale „Kunststück“ von Merkel.