AfD am häufigsten Opfer politischer Straftaten

Von Jan Schneider | Aus einer Antwort des Bundesministerium des Inneren auf eine AfD-Anfrage geht hervor, was eigentlich jedem abseits der Autoren und Journalisten von Spiegel , ARD, ZDF und Co. bekannt ist: Linksextreme Gewalt ist ein Problem. AfD-Politiker wurden im zweiten Quartal 2019 insgesamt 24-mal körperlich angegriffen. Die meisten identifizierten Täter kommen laut Polizei aus dem linksextremen Spektrum. Es folgen drei Angriffen auf Grünen-Politiker, auf Linkspartei und CDU gab es je einen Angriff. Betrachtet man auch andere Delikte wie z.B. Bedrohung, Sachbeschädigung oder auch Beleidigung, so waren Parteimitglieder im zweiten Quartal dieses Jahres von 372 Straftaten betroffen. Im ersten Quartal 2019 hatten die Polizeidienststellen 217 Straftaten gegen Parteimitglieder gemeldet. Der Anstieg hängt vor allem mit den Bürgerschaftswahlen in Bremen und den Europawahlen am 26.05. zusammen. Von den insgesamt 598 Angriffen waren 295 Übergriffe auf AfD-Politiker. Damit ist sie öfter betroffen als alle anderen Parteien zusammen.

Entgegen der in den Medien propagierten Meinung, Rechtsextremismus sei die größte Gefahr, ist die AfD nun wirklich das Opfer und fühlt sich in dieser Rolle natürlich wohl. Bleibt nur zu hoffen, dass auch der Linken nicht verborgen bleibt, dass so etwas der AfD nur noch mehr Wähler bringt und aufhört, Menschen anzugreifen. Vielleicht kann dann wieder mit Inhalten Politik gemacht werden und AfD-Mitglieder werden nicht als Nazis abgestempelt und deren Kinder dürfen wieder die Schule der Wahl ihrer Eltern besuchen. Ein langer Weg.

1 Antwort

  1. karlchen sagt:

    Vielen Dank für die Klarstellung und die Zahlen. Aber: Ich glaube nicht, dass die Opfer sich in ihrer Rolle wohl fühlen.
    Und das Hauptargument dagegen, Menschen anzugreifen, sollte doch nicht sein, dass es ihnen Stimmen bringt, sondern dass das menschenverachtend und kriminell ist!