8 Tote bei Flüchtlingstransport in Libyen

Von KARL DRAMM | Nahe der Stadt Suwara, einem der Haupttransitorte für Flüchtlinge über das Mittelmeer gen Europa, hat die lybische Küstenwache einen Kühllaster mitsamt 100 eingepferchten Insassen aufgegriffen – davon 8 tote. Unter den Toten sind auch sechs Kinder, der Rest der knapp über 90 Überlebenden ist außer Lebensgefahr, der Zustand vieler aber weiter kritisch. Dies ist nicht der erste Vorfall eines solchen menschenunwürdigen Transportes, vorallem in Libyen, wo seit der Stürzung von Muammar al-Gaddafi um die Macht gekämpft wird, und Menschenhandel und Fluchten Richtung Europa an der Tagesordnung stehen. Das Netzwerk des Menschenhandels, wird immer größer und größer. Der Menschenhanel allgemein ist mehr als nur abzulehnen, wenn man sieht, wie die Menschen behandelt werden: Wie Vieh, eingepfercht in kleine Laster über Stunden oder gar Tage in Lebensgefahr. Es ist Zeit, dass mehr gegen diese Menschenrechtsverletzungen getan wird und das tödliche System der Schlepperei endlich durch eine vernünftige europäische Migrationspolitik abgelöst wird.

1 Antwort

  1. Phan-Tom2001 sagt:

    Letztendlich ist das die Schuld der Grünen. Wie reagieren wir auf Tote Flüchtlinge im Meer? Mehr Flüchtlinge aufs Meer locken!